Archiv
19.12.2008
Brauchbarkeitsprüfung
Die
Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde im Bezirk Jennersdorf fand am 26.
Oktober 2008 statt. Alle sieben Hunde, die an der Prüfung teilgenommen
haben, leisteten durchwegs gute Arbeit und haben die Prüfung bestanden.
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren sowie den Jagdleitern für die
Zurverfügungstellung der Reviere. Die Prüfungsleitung war in den bewährten
Händen von Bezirksjagdhundereferent Gerhard Bauer.
12.10.2007
Brauchbarkeitsprüfung
Am
26. Oktober 2007 fand im Bezirk Jennersdorf die diesjährige Brauchbarkeitsprüfung
statt. An der Prüfung, die in den Revieren Doiber, Jennersdorf und Rax
durchgeführt wurde, haben fünf Jagdhunde teilgenommen. Alle Hunde waren
gut vorbereitet und haben die Prüfung bestanden. Herzlichen Dank für die
Zurverfügungstellung der Reviere sowie an das Prüfungsteam.
Ein Schulvormittag in der Natur
Im Rahmen der Kreativtage der Volksschule St. Martin a.d. Raab wurde am
19. Juni 2006 in Kooperation mit dem Hegering V unter der Leitung von
Bezirksjägermeister- Stellvertreter Franz Buchas mit allen Schülern und
Lehrern ein Schulvormittag in der Natur veranstaltet.
Hauptziel war, die Kinder für den Themenbereich „Natur“ zu sensibilisieren. Dabei ging es um die Begegnung mit der Natur in der unmittelbaren Lebenswirklichkeit, um die Vielfalt, um verantwortungsbewusstes Verhalten gegenüber der Natur und um eine positive Beziehung der Kinder zur Natur.
Nach der Begrüßung durch Volksschuldirektorin Marianne Striok gab Bezirksjägermeister-Stellvertreter Buchas in Begleitung seiner Jagdkollegen und ihrer Jagdhunde den zeitlichen Ablauf und die geplante Zielsetzung bekannt. Auf dem Weg zum Wildgehege wurde mit den Schülern der 1. und 2. Schulklasse die Natur beobachtet und die Zusammenhänge erklärt.
Die Schüler der 3. und 4. Klasse wanderten Richtung „Mittereck“ und erlebten
im Rahmen einer Waldwanderung die Natur vor Ort. 
Die Kinder hatten auch die Möglichkeit, von einem Hochstand aus mit einem Fernglas die Umgebung zu beobachten. Bei einer Futterkrippe wurde die Notwendigkeit der Wildfütterung erklärt und anfallende Fragen von den Jägern ausführlich beantwortet.
Als Abschluss des Vormittags gab es von der Jägerschaft eine Einladung zu Würstchen und Getränken beim St. Martiner Eislaufteich. Mit dem Bus ging es nach einem erlebnisreichen Vormittag wieder zurück zur Schule. Die Rückmeldungen seitens der Schüler und Eltern waren äußerst positiv.
Dies zeigt, dass es wichtig und richtig ist, die Ressourcen unserer Region zu nutzen und die Kooperation zu pflegen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Vorhabens beigetragen haben.
Schießveranstaltungen
2006 - Ergebnisse
Im Frühjahr 2006 wurden in allen 7 Bezirken die Bezirksmeisterschaften
im Jagdlichen Schießen abgehalten ... Ergebnisse hier ...
mehr
Hege und Pflege im Jagdrevier etwas anders
Im Jagdrevier Windisch-Minihof haben sich sechs Jäger dazu entschlossen,
Äcker durch Aussaat als Wildschutzflächen zu pachten und dauerhaft zu
bewirtschaften. Mit diesem Projekt wurde im Frühjahr 2006 auf einer Fläche
von rund 3 ha begonnen. Zur Optimierung des Biotops ist die Anpachtung
weiterer Flächen geplant.
Ziel ist es, von der bisher geübten Praxis der künstlichen Fütterung
schrittweise abzugehen und auf wildbiologische Erkenntnisse und tatsächlich
vorhandene Revierverhältnisse wieder vermehrt Rücksicht zu nehmen.
Ein natürliches Äsungsangebot - darüber sind sich Wildbiologen und Praktiker
einig - ist das einzig Richtige.
Wildäcker und Wildwiesen sind dabei feste Begriffe des um die Wildhege
besorgten Jägers. Neben der Äsungsverbesserung wird als weiteres Plus
eine zunehmende Reduktion von Wildschäden - vornehmlich des Reh- Rot-
und Schwarzwildes - erwartet.
Nachdem
Zusammenschlüsse von Ackerflächen Monokulturen und eine Arteneinfalt fördern
und weiters ein gleichzeitiges Abernten einen „Ernteschock“ für die Wildtiere
bedeutet, ist die Anlage spezieller „Bewuchsbrücken“ zwischen Wald, Ackerflächen,
Bachläufen und Hecken vorgesehen.
Für die Jäger in Windisch-Minihof ist es wohl die ehrenvollste Aufgabe, die Lebensgrundlagen des Wildes zu verbessern. Überdies ist die Pflicht zur Hege gesetzlich vorgeschrieben und die Jägerschaft hat darüber hinaus die moralische Verpflichtung dafür übernommen.
Dass Jagd vor allem in der Hege und Pflege des Wildes, aber auch in der Landschaftspflege liegen kann und soll, davon konnten sich bereits Weidkameraden und auch die Bevölkerung überzeugen. Ebenso war im Bereich des sanften Tourismus, wo Spaziergeher und Wanderer unsere Wildschutzflächen bereits begutachten konnten, nur Positives zu vernehmen.
Somit wurde auch ein Beitrag zur Akzeptanz der Jagd und zur positiven Imagepflege der Jägerschaft erreicht. Die Anlagen aus speziellen Äsungsund Deckungspflanzen wurden zum Erhalt und nachhaltigem Nutzen unserer heimischen Tierwelt angelegt.
Es ist zu hoffen, dass diese Aktion in den Revieren rege Nachahmung findet.
„Der Maibock“
Bei einer Benefizveranstaltung der Jägerschaft des Bezirkes Jennersdorf,
welche zu Gunsten des örtlichen Alten- und Pflegeheimes durchgeführt wurde,
konnten zahlreiche Besucher heimisches Wildbret genießen.
Dass eine Wildbretverkostung im Frühjahr und nicht wie üblich im Herbst angeboten wurde, fand allgemein besten Anklang.
Musikalisch untermalt wurde diese gelungene Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe des Bezirkes.
Pflanzaktion im Jagdrevier Deutsch Kaltenbrunn
Nachdem der Feldrevierteil vor allem im Talboden landwirtschaftlich intensiv
genutzt wird und dadurch in den Wintermonaten als Einstand für das Rehwild
an Attraktivität verloren hat, kommt es beim vermehrten Ein- und Auswechseln
auf der Bundesstraße häufig zu Verkehrsunfällen mit Wild; übrig bleiben
hohe Schäden.
Der Initiator Hegeringleiter Ing. Hermann Deutsch und weitere Weidkameraden aus dem Hegering I lieferten die Ideen für die Planung und Vorbereitung einer Pflanzaktion.
Im heurigen Frühjahr wurden 1.000 Verbissgehölzpflanzen von den Jägern der Jagdgesellschaft Deutsch Kaltenbrunn gepflanzt; ebenfalls mit einer stattlichen Anzahl verschiedener Sträucher hat sich an der Pflanzaktion auch die Jagdgesellschaft Rohrbrunn beteiligt. Ziel der Aktion war, Hecken und Gehölzinseln zu schaffen, die den Feldrevierteil in den Wintermonaten wieder attraktiver für das Wild machen. Dieser besser strukturierte Revierteil soll dem Rehwild Tageseinstand bieten und es vom Aus- und Einwechseln abhalten.
Ein Vorhaben, das hinkünftig weniger Verkehrsunfälle mit Wild erwarten lässt.
Waschbär im Bezirk Jennersdorf
Im
Genossenschaftsjagdgebiet Grieselstein wurde am 9. Oktober 2005 ein Waschbär
erlegt; die Bärin hatte ein Gewicht von 6 kg.
Das besondere Weidmannsheil gelang dem Hegeringleiter des Hegering IV
Dr. Roland Petz.
Im Bezirk Jennersdorf ist damit der erste Nachweis eines Waschbären dokumentiert.
Die Kleinbärenart wurde bereits vor ca. 70 Jahren in Deutschland eingebürgert. Erste Meldungen von Waschbärenvorkommen in Österreich stammen aus dem Jahre 1974.
Der Waschbär (Procyon lotor) stammt aus Nordamerika und ist in seiner Ernährung sehr vielseitig. Seine Angewohnheit, die Nahrung vor dem Verzehr zu waschen oder wenn kein Wasser zu finden ist, diese mit den Pfoten abzureiben, um groben Schmutz zu entfernen, ist Namensgeber für den Waschbären. Als Allesfresser ist er in erster Linie Nahrungskonkurrent für die heimischen Wildtiere Dachs, Fuchs und Marder.
Für die Jungenaufzucht benutzt der Waschbär auch die gleichen Behausungen wie Fuchs und Dachs. Die Bärin bringt meist im April 1 bis 7 Junge zur Welt, dies kann auch Auswirkungen auf das heimische Wild haben, denn mit zehn Wochen begleiten sie bereits ihre Mutter auf der Nahrungssuche. Der Familienverband löst sich erst im Herbst auf, wenn die Jungtiere als Einzelgänger eigene Territorien übernehmen. Waschbären halten sich tagsüber auf Bäumen (Astgabeln älterer Eichen), in hohlen Bäumen, in Fuchsbauten, in Holzstapeln und Kanalisationsröhren verborgen. In der Tierwelt haben sie bei uns kaum mehr Feinde.
Da sie nachtaktiv sind, sind sie auch nur schwer zu beobachten und zu bejagen. Über den Sommer und Herbst fressen sich die Waschbären eine Fettschicht an, sie bleiben aber, wenn die Temperaturen im Winter nicht zu tief sinken, aktiv. Bei hohen Minusgraden können sie ohne Nahrung mehrere Wochen schlafend verbringen. Sie halten aber keinen Winterschlaf, denn ihre Herzschlagfrequenz wird dabei nicht herabgesetzt.
Bezirksjägerabend in Deutsch Kaltenbrunn
Jagdlich geschmückt präsentierte sich die Vereinshalle in Deutsch Kaltenbrunn
am 17. September 2005. Der Hegering I unter Hegeringleiter Ing. Hermann
Deutsch hatte zum Bezirksjägerabend geladen. Zu Beginn wurde eine ökumenische
Hubertusmesse gefeiert, umrahmt mit den Klängen der Jagdhornbläsergruppe
des Bezirkes Jennersdorf unter der Leitung von Hornmeister Johann Feutl.
In ihrer gewohnt herzlichen Art hat Pfarrer Mag. Evelyn Bürbaumer die
Jäger des Hegeringes in die Gestaltung der Hubertusmesse mit einbezogen.
Die Verknüpfung des Gottesdienstes mit dem Thema Jagd und Jäger gelang
Pfarrer Mag. Bürbaumer in vorzüglicher Weise durch die Erzählung einer
bei uns eher unbekannten Sage aus ihrer Heimat, dem Gasteinertal. Man
sagt, dass ein Jäger die heilende Wirkung des Wassers einer Gasteiner
Quelle entdeckt habe, als er einen Hirsch, der bei der Jagd „verletzt“
wurde, zur Strecke bringen sollte. Jener „verletzte“ Hirsch wurde dabei
beobachtet, als er Wasser aus besagter Quelle geschöpft habe. Sein völlig
erschöpfter Zustand habe sich dadurch zusehends gebessert und der Jäger
habe gesehen dass auch die Verletzung geheilt wurde. Dass in den Sagen
oft Jäger vorkommen beweist, dass die Jäger in der Gesellschaft früher
ein hohes Ansehen genießen konnten. Sowohl HRL Ing. Hermann Deutsch als
auch seine nachfolgenden Festredner Bezirkshauptmann wHR Dr. Hubert Janics,
Bezirksjägermeister Ing. Reinhard Knaus und Bürgermeister Erwin Hafner
haben Berührungspunkte, die Jäger mit der Bevölkerung haben, beleuchtet.
Kurz vor Beginn der „Woche der Jagd“ schien die richtige Zeit dafür zu
sein,um die Jäger des Hegeringes I, des Bezirkes Jennersdorf und darüber
hinaus mit der Bevölkerung zusammen zu bringen, miteinander zu reden und
auch zu feiern, bei köstlichem Wildschweingulasch, hervorragenden burgenländischen
Rotweinen und hausgemachten Mehlspeisen, die von Jägerinnen und Jägerfrauen
zubereitet wurden. Der Musikverein und die Sängerrunde Deutsch Kaltenbrunn
umrahmte den gemütlichen Teil der Veranstaltung mit musikalischen Beiträgen
und „jagerischen“ Liedern die viele Besucher zum Mitsingen ermunterten.
Nach dem festlichen Teil der Veranstaltung konnten sich die Anwesenden
im Luftgewehrschießen üben und dabei ihre ruhige Hand und ihr scharfes
Auge unter Beweis stellen.
Dem Bezirksjägerabend klingt ein positives Echo nach; die Besucher werden Jagd und Jäger in guter Erinnerung behalten.