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„Woche der Jagd“ Nachmittagsveranstaltung „Hunde – Freunde, Helfer, Wegbegleiter“
am Sonntag, 3. Oktober 2010, ab 14:00 Uhr in der „Werkstatt Natur“ in Marz ...mehr
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Aus dem Bezirk Oberpullendorf

An dieser Stelle finden Sie aktuelle Nachrichten sowie Informationen betreffend den Jagdbezirk und die Bezirksgeschäftsstelle.
Diese Seite wird regelmässig aktualisiert. Bitte schauen sie hier öfters vorbei!

Termine
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Jagd- und Sportschützenverein Bezirk Oberpullendorf ... mehr

Termine


Brauchbarkeitsprüfung für alle Jagdhunderassen
am 23. Oktober 2010, Beginn: 9:00 Uhr, im Revier Oberpullendorf.
Voraussetzungen: Mindestalter des Hundes ein Jahr, eingetragen im ÖHZB
Anmeldung: Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf,
Irene Tanczer, Tel. 02612/42531/4114, oder beim Bezirksjagdhundereferent
Anton Fruhstuck, Tel. 0664/2608863,
oder direkt bei der Schießstätte Dörfl (Rasthaus Anna),
Tel. 0664/1355210.

Aktuelle Meldungen

22.07.2010
Bezirksjagdtag 2010
Der Bezirksjagdtag 2010 wurde wie in den Vorjahren in Lackenbach abgehalten. Die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy statt, der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.
Nach Einleitung durch die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby als
Ehrengäste Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, den Vizebürgermeister der Gemeinde Lackenbach Peter Krail,
Bezirkshauptmann-Stv. Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister-Stv. DI Peter Traupmann sowie den Bezirksjägermeister
des Bezirkes Oberwart Fo.Vw. Ing. Klaus Gmeiner und Schalenwildreferent des BLJV und Bezirksjägermeister HRL Kurt Kanzer aus Güssing begrüßen.
Nach dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden und den Grußworten von Vizebürgermeister Peter Krail, betonte
Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen Behörde, Bezirksjägermeister und Hegeringleitern. In Ihren Ausführungen ging sie konkret auf die Fallenjagd und die damit verbundenen gesetzlichen Bestimmungen ein.
Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich referierte zum Thema „Biodiversität – Schutz der Artenvielfalt in der Tierund
Pflanzenwelt in Österreich – Notwendigkeit der Mitgestaltung der Jägerschaft im österreichischen Ökosystem“.
Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby brachte im Anschluss den „Jagdlichen Bericht 2009“.

Schalenwild

Rotwild: Die Abschussplanerfüllung inkl. Fallwild lag bei 87 %. In den Altersklassen I und II kamen wieder zu junge Hirsche zur Strecke bzw. war der Abschuss in der Altersklasse III zu hoch; dies wirkt sich auf Dauer auf die Qualität und den Bestand des männlichen Rotwildes negativ aus. Speziell im Jänner und im Frühjahr 2009 war der Zuzug aus Ungarn sehr hoch, wodurch vermehrte Schäden im Wald auftraten.
Rehwild: Die Abschussplanerfüllung lag bei 95 %. In den letzten Jahren wurde die Freigabe von Abschüssen kontinuierlich erhöht, um den Verbissschäden vorzubeugen. Außerdem war auch ein erhöhter Straßentod feststellbar.
Muffelwild: Es kamen sehr gute Widder zur Strecke, doch sollte nach wie vor das Vorkommen im Bezirk auf eine bestimmte Region beschränkt bleiben.
Schwarzwild: Seit dem Jagdjahr 2007 sind die Abschusszahlen rückläufig. Nachdem in vielen Rotten der richtige
Strukturaufbau und somit das Sozialgefüge fehlen, sollte bei der Bejagung nach wie vor verstärkt in die Frischlingsklasse
eingegriffen werden.
Die verdeckte Kirrung und vor allem die Vorlage von artgerechten Futtermitteln sollten selbstverständlich sein.
Die Trichinenuntersuchung ist bei jedem erlegten Stück zwingend vorgeschrieben.

Niederwild
Die Niederwildstrecken gingen im vergangenen Jahr zurück; zum Großteil ist dies u.a. auf das nasse Frühjahr zurückzuführen. Eine Problematik stellt nach wie vor die Vermarktung des Niederwildes dar.
Raubwild
2009 gingen die Abschusszahlen insgesamt zurück. Zur Erhaltung des Niederwildes ist nach wie vor das Raubwild intensiv zu bejagen.
Raubzeug
Beim Abschuss von wildernden Hunden und herumstreunenden Katzen sind unbedingt die gesetzlichen Bestimmungen
einzuhalten. Berechtigt dazu sind nur Jagdausübungsberechtigte und mit deren Ermächtigung Jagdgäste Erlaubnisschein) sowie Jagdschutzorgane.

Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeiten und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds und hob die hervorragende Arbeit der Bereichshundeführer und deren Hunde hervor.
Im Jahr 2009 konnten 12 Bereichshundeführer bei 116 Nachsuchen (76 Stk. Schwarzwild, 29 Stk. Rehwild, 11 Stk. Rotwild) einen Wildbreterlös von € 8.100,– sichern.

Nach dem Bericht der Kasseprüfung wurde der Kassier des Jagdhundefonds einstimmig entlastet. Der Fondbeitrag für
das Jagdjahr 2010 wurde ebenfalls einstimmig mit € 2,– pro Jäger beschlossen.

Landesjägermeister-Stellvertreter DI Peter Traupmann behandelte in seinen Ausführungen die Themen:

  • Biodiversität, Nachhaltigkeit der Jagd in Verbindung mit Naturschutz
  • Bild des Jägers in der Öffentlichkeit, Image der Jagd, Öffentlichkeitsarbeit, Information der Gesellschaft und damit
    zusammenhängend die Erfolgsgeschichte der „Werkstatt Natur“ in Marz
  • Datenschutz bei Anforderung von Auskünften aus der Verbandskanzlei
  • Waffengesetznovelle und damit verbundene Neuerung der Registrierungspflicht von Waffen
  • sicherer Umgang mit Waffen (Teilnahme an Übungsschießen)
  • Vorbereitung eines Gesetzesentwurfes zur Verwendung von Bleischrot (ab 2012 bei der Jagd auf Wasserflächen
    nicht mehr erlaubt)
  • Versicherungsschutz: Erweiterung der Haftpflichtversicherung im Bezug auf die Wildbretdirektvermarktung
  • Tollwut: Impfung nur mehr im Südburgenland; das mittlere Burgenland ist nur mehr Beobachtungsgebiet; gefördert
    werden daher 2010 nur mehr vier Füchse pro 100 ha; auf den Bezirk Oberpullendorf entfallen 28 Füchse.

Nach der Überreichung von acht goldenen Brüchen für ihre 45-jährige Zugehörigkeit zum Burgenländischen Landesjagdverband, endete der Bezirksjagdtag mit dem Dank des Bezirksjägermeisters an alle Helfer zur Ausrichtung dieser Veranstaltung unter den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.


BM DI Nikolaus Berlakovich, LJM-Stv. DI Peter Traupmann
und BJM Ing. Reinhold Iby mit den Ausgezeichneten

22.07.2010
Fischotter
Im Genossenschaftsjagdgebiet Horitschon wurde am 13.März 2010 in einer Rohrfalle erstmalig ein Fischotter gefangen,
der nach eingehender Begutachtung durch die Jägerschaft unverletzt in Freiheit entlassen werden konnte.

 

22.07.2010
Bockwochenende im Jagdrevier Salmannsdorf

Perückenbock erlegt von
Jagdleiter Johann Schermann
am 9. Mai 2010

Pendelstangenbock erlegt
durch Mag. Werner Prenner
am 7. Mai 2010
Weidmannsheil!

22.07.2010
Schüler im Jagdrevier
Am 22. Juni 2010 bescherten Jäger der Jagdgesellschaft Neckenmarkt den SchülerInnen der Volksschule einen erlebnis- und lehrreichen Tag in der Natur. Für diesen Revierausgang bauten die Jäger Manfred Zach, Emmerich Ecker, Franz Rittenbacher und Walter Sauer einen Parcours mit Trophäen und Wildtierpräparaten auf.
Interessant für die Kinder war u.a. die Arbeit mit den Jagdhunden; hier vor allem die Ausarbeitung einer Schleppe und das Apportieren des Stückes.
Mit viel neuem Wissen über die Arbeit des Jägers und gestärkt mit einer Jause konnte der Heimweg angetreten werden.
Glückwunsch der Jägerschaft für die perfekte Organisation und Durchführung dieses Informationsvormittages!

22.07.2010
Schießtraining in Steinberg-Dörfl
Am 29. Mai 2010 fanden sich rd. 30 Jagdkarteninhaber, unter ihnen auch Landesjägermeister DI Peter Prieler, beim
Schießstand in Steinberg-Dörfl ein.
Dieses Training ist auf Initiative des Jagdleiters des Genossenschaftsjagdrevieres Oberrabnitz, Hubertus Hartig-Girardoni, zustande gekommen. Neben dem Organisator stellten auch der staatlich geprüfte Schießtrainer Ing. Wolfgang Lagler und der Büchsenmachermeister Martin Praschl-Bichler ihr Fachwissen zur Verfügung.
Den Teilnehmern wurde neben dem besseren und sichereren Umgang mit der Flinte, der richtige Anschlag sowie die Bewegungsabläufe des Schützen während des Schießvorgangs, aber auch das richtige Anvisieren des Zieles vermittelt.
Um die neu erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können, wurde im Anschluss in drei Gruppen je ein kleiner Parcours absolviert. Das Ergebnis zeigte, dass alle drei Gruppen in etwa gleich gut geschossen haben.
Der Nachmittag klang mit einem gemütlichen Zusammensein aus, bei dem rege über das Erlernte diskutiert wurde.
Weidmannsdank an den Organisator Hubertus Hartig-Girardoni und an die beiden Referenten Ing. Wolfgang Lagler und Martin Praschl-Bichler!

19.03.2010
Jagdleiter Johann Schermann ein 50er
Am 26. Jänner 2010 feierte der Jagdleiter der Jagdgesellschaft Salmannsdorf, Johann Schermann, seinen 50. Geburtstag. Seine Jagdkollegen überbrachten ihm die besten Glückwünsche und überreichten dem Jubilar als Geschenk eine Schützenscheibe. Die Jagdgesellschaft Salmannsdorf wünscht ihm weiterhin viel Gesundheit und ein kräftiges Weidmannsheil!

v.l.n.r.: Edgar Lackner, Jl. Johann Schermann,
HRL Ing. Rudolf Leitner und Kurt Kappel.

19.03.2010
Hirsch mit Senderhalsband
Am 16. Dezember 2009 erlegte Weidkamerad Franz Rittenbacher im Revier Neckenmarkt einen zweijährigen 6er Hirsch. Der Hirsch trug ein Senderhalsband, das in den Träger eingewachsen und nicht zu sehen war. Die durch das Senderhalsband verursachten Verletzungen hätten in der wärmeren Jahreszeit sicher zum Verenden des Stückes geführt. Nachdem bekannt ist, dass in Ungarn Rotwildmarkierungen vorgenommen wurden, um die Wanderwege des Rotwildes zu beobachten, wurde mit der Universität für Forst und Wildmanagement in Sopron Verbindung aufgenommen. Nach Mitteilung eines Vertreters der Universität wurde nach dem Stück bereits gesucht, da die Untersuchungen an diesem Hirsch bereits abgeschlossen sind und in den nächsten Tagen das Halsband mittels Funkimpuls abgesprengt werden sollte. Der Kontakt mit der Universität Sopron kann zukünftig Aufklärung über die räumlichen Bewegungen des Rotwildes im Raum Ödenburger Gebirge geben.

 

11.01.2010
Ökumenische Bezirkshubertusfeier
Die Bezirksgeschäftsstelle Oberpullendorf veranstaltete am 7. November 2009 eine ökumenische Bezirkshubertusfeier bei der Hubertuskapelle in Weppersdorf. Die Feier wurde von Pfarrer Mag. Mück und Pfarrer Mag. Schumann sowie von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ gestaltet. Im Anschluss an die Veranstaltung lud die Jagdgesellschaft Weppersdorf zur Agape mit Wildspezialitäten ein. Weidmannsdank der Jagdgesellschaft Weppersdorf für die Organisation! 

 

 

Am 15. Juni 2009 erlegte Weidkamerad Herbert Remmling im Genosschenschaftsjagdrevier Rattersdorf-Liebing diesen außergewöhnlichen „Perückenbock“. Weidmannsheil! 

 

Brauchbarkeitsprüfung …
… am 17. Oktober 2009 im Revier Oberpullendorf Prüfungsleiter: Mf. Anton Fruhstuck Richter und Helfer: HRL Stefan Pauer, OFö. Ing. Alexander Prenner, Mag. Bernhard Dillhof, Emmerich Aumüller, Peter Kurtz, Edgar Kunz, Fö. Philip Ranftl, Michael Ernsthofer, Fritz Ernsthofer. Gemeldet waren 10 Jagdhunde verschiedener Rassen; davon sind 10 Hunde angetreten und haben die Prüfung auch bestanden.

 

29.07.2009
Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 26. April 2009
Der Bezirksjagdtag 2009 wurde wie in den Vorjahren zuvor in La ckenbach abgehalten; die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy statt, der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.

Nach musikalischer Einleitung des Bezirksjagdtages durch die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ unter Leitung von Hornmeister Hermann Kaiser, konnte Bezirksjägermeis - ter Ing. Reinhold Iby neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft viele Ehrengäste begrüßen, wie Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Vize-Bürgermeister Gerhard Wukovits, Landesjägermeister DI Peter Prieler, Ehrenlandesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl, Bezirksjägermeister des Bezirkes Oberwart Fo.Vw. Ing. Klaus Gmeiner sowie die Leiterin der Landesgeschäftsstelle des BLJV Agnes Ferenczi.

Nach den Grußworten von Bgm. Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene WeidkameradInnen ging BM DI Berlakovich in seinen Ausführungen auf das Thema „Klimawandel-Auswirkungen auf Umwelt und Ökosysteme und damit auf die Auswirkungen auf die Jagd“ ein.

BH-Stv. Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich bei der Jagd an die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu halten und verwies auf die Abschusspläne des Jagdjahres 2009, in denen erstmals auch der Abschuss von Rehwild bescheidmäßig angeordnet ist.

BJM Ing. Iby brachte im Anschluss den „Jagdlichen Bericht 2008“:

Schalenwild
Beim Rotwild lag 2008 die Abschussplanerfüllung bei 79 %. Die Qualität der Trophäen – speziell in der Klasse I – wies leider stark fallende Tendenz auf (viele Hirsche zu jung). Um in Zukunft das Hegeziel erreichen zu können, muss hier ein Umdenken innerhalb der Jägerschaft erfolgen.
Rehwild: Im Hinblick auf vermehrte Verbissschäden wurde beim Rehwild der Abschuss 2008 erhöht. Die Abschussplanerfüllung lag bei 93 %; die Qualität der Trophäen war durchschnittlich. Zur Steigerung der Qualität gehört in Hinkunft großes Augenmerk auf den rechtzeitigen und richtigen Geißenabschuss gelegt.
Muffelwild: Im Jagdjahr 2008 kamen sehr gute Widder zur Strecke, doch sollte nach wie vor das Vorkommen des Muffelwildes im Bezirk auf eine bestimmte Region beschränkt bleiben.
Schwarzwild: Gegenüber dem Jahr 2007 waren beim Schwarzwild die Abschusszahlen 2008 rückläufig. Nach wie vor sollte das Hauptaugenmerk auf die richtige Bejagung, verdeckte Kirrung und vor allem auf artgerechte Futtermittel gelegt werden.
Die Trichinenuntersuchung ist bei jedem erlegten Stück Schwarzwild obligatorisch!

Niederwild
Die Hasenstrecke 2008 war im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend; es zeigte sich ein guter Besatz, vor allem im Weingebirge.
Die Fasanstrecke 2008 ging gegenüber dem Vorjahr zurück.
Der Rebhuhnbesatz 2008 war in den meisten Gebieten des Bezirkes sehr gering, auch wenn im Vergleich zum Vorjahr um 73 Stück (+ rd. 20 %) mehr erlegt wurden; von einer intensiven Bejagung des Rebhuhns sollte in Zukunft Abstand genommen werden.
Die Wildente hat sich zu einem „problemlosen Wild“ entwickelt; die Abschusszahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 50 %.
Bei der Schnepfe zeigt die Abschusszahl 2008 (155 Stück), dass die Frühjahrsbejagung in Zukunft durchaus vertretbar ist.

Raubwild
Der Abschuss von Raubwild ging im Berichtsjahr 2008 insgesamt zurück. Um die Erhaltung des Niederwildes auch weiterhin zu sichern, ist die Kurzhaltung des Raubwildes auch weiterhin notwendig.

Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeiten und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds und hob die hervorragende Arbeit der Bereichshundeführer und deren Jagdhunde hervor. Im Jagdjahr 2008 leisteten 12 Bereichshundeführer aus dem Bezirk Oberpullendorf 124 erfolgreiche Nachsuchen auf Schalenwild (Rotwild: 9 Stück, Rehwild: 24 Stück, Schwarzwild: 72 Stück); weiters wurden 18 Stück Raubwild erfolgreich nachgesucht. Der Wert des gefundenen Wildes betrug ca. €7.200,-.

Geschäftsstellenleiterin Agnes Ferenczi ging in ihren Ausführungen insbesondere auf organisatorische Belange des Burgenländischen Landesjagdverbandes ein, u.a. auf die Bedeutung der „kundigen Personen“ im Rahmen der Wildbeschau und der Wildbretdirektvermarktung sowie auf die Neugestaltung der Homepage des Verbandes, die neben dem Info-Blatt ein bedeutender Informationsträger für die Verbandsmitglieder geworden ist.

Landesjägermeister DI Peter Prieler behandelte in seinem Bericht die Themen:

  • „60 Jahre Burgenländischer Landesjagdverband“ – Präsentation der Jägerschaft in der Öffentlichkeit durch die im gesamten Land übers ganze Jahr verteilten Jubiläumsfeiern
  • Wildbretvermarktung (Einbindung der Gastronomie, Wildkochbuch des BLJV)
  • Diskussionen zur Verschärfung des Waffenrechts – Bedeutung der richtigen Verwahrung und des sorgsamen Umgangs mit Jagdwaffen
  • Problematik des Wildeinflussmonitorings
  • Jagdliche Öffentlichkeitsarbeit von jedem einzelnen Jäger durch freundlichen Umgang mit anderen Naturnutzern
  • „Werkstatt Natur“ – ein absoluter Erfolg; im Schuljahr 2007/2008 besuchten mehr als 10.000 Kinder diese jagdliche Erlebnisstätte. Der Jägerschaft dient die „Werkstatt Natur“ u.a. als Aus- und Weiterbildungsstätte, für die Jagdhundeausbildung usw.

Mit dem Dank des Bezirksjägermeisters an alle Anwesenden für den Besuch des Bezirksjagdtages sowie mit dem Dank an die Esterházy-Betriebe für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten im Schloss Lackenbach für die Hegeschau, endete der Bezirksjagdtag 2009.

29.07.2009
Falknergruppe beim Jagdkurs
Am 9. Mai 2009 waren die Teilnehmer des Jagdkurses des Bezirkes Oberpullendorf von Walter Pöll in das Eigenjagdrevier Mitterwald eingeladen, um ihnen die Falknerei, als Teil der Jagdkursausbildung, näherzubringen. Die Falkner Stefan Höttinger, Marko Groß und Franz Kalman präsentierten ihre Beizvögel und beantworteten kompetent die zahlreichen Fragen der Kursteilnehmer. Den Abschluss bildete eine Flugvorführung. Weidmannsdank an die Falknergruppe und an Weidkamerad Walter Pöll!

 

29.07.2009
Revierausgang
Am 26. Juni 2009 konnten sich die SchülerInnen der Volksschule Deutsch Gerisdorf bei einem Revierausgang im Jagdrevier Salmannsdorf über die Arbeit und Tätigkeit der Jäger informieren, wobei ihnen von der örtlichen Jägerschaft insbesondere die im Burgenland vorkommenden Wildarten nähergebracht wurden. Abgeschlossen wurde der Schulausflug mit einer Einladung zu einem kleinen Imbiss.

 

Burgenländischer Landesjagdverband, Bahnstraße 43/2/8, A-7000 Eisenstadt
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