Aus dem Bezirk Oberpullendorf
An dieser Stelle finden Sie aktuelle Nachrichten sowie Informationen betreffend
den Jagdbezirk und die Bezirksgeschäftsstelle.
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Bereichshundeführer
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Jagd-
und Sportschützenverein Bezirk Oberpullendorf ... mehr
12.12.2011
Hegeringleiter Stefan Pauer verstorben †
Am 12. Oktober 2011 verstarb nach langer, schwerer Krankheit Hegeringleiter Stefan Pauer im 72. Lebensjahr. Stefan Pauer war 51 Jahre lang Mitglied des Burgenländischen Landesjagdverbandes und in vielen Verbands- und Revierfunktionen tätig, u.a. über mehrere Funktionsperioden als Delegierter des Jagdbezirkes Oberpullendorf und Hegeringleiter des Hegering VI im Bezirk. Er war auch jahrelang Vorstandsmitglied des Clubs für Deutsche Jagdterrier Burgenland und des Jagd- und Sport- schützenvereines Oberpullendorf. Für seine Funktionärstätigkeiten wurde er 2007 vom Burgenländischen Landesjagdverband mit dem bronzenen Verbandsabzeichen ausgezeichnet. Eine große Anzahl Weidkameraden nahm am 14. Oktober Abschied von "Pisti" Pauer.
Weidmannsruh!
3.11.2011
Bezirksmeisterschaft
Die diesjährige Bezirksmeisterschaft im jagdlichen Schießen
des Bezirkes Oberpullendorf fand am 27. und 28. August
2011 auf dem Schießplatz in Steinberg-Dörfl mit nachste-
hendem Ergebnis statt:
1. Platz: Harter Georg
Deutsch Gerisdorf 216 Punkte
2. Platz: Schekolin Erwin Haschendorf
199 Punkte
3. Platz: Schranz Bernhard Lockenhaus
195 Punkte
Die Jungjägerin Andrea Kautz aus Neutal erreichte mit 188 Punkten das bronze Schützenleistungsabzeichen und belegte in der Gesamtwertung den 6. Platz.
3.11.2011
Lebensbock
Am 31. Juli 2011 erlegte Norbert Fraller im Genossenschaftsjagdrevier Piringsdorf einen ungeraden 10er-Bock mit
drei Stangen. Der 5-jährige Bock hatte ein Wildbretgewicht
von 19,5 kg.
Weidmannsheil!
3.11.2011
"Jägertag"
Die Kindergartenkinder von Tschurndorf wurden mit ihren Betreuerinnen auch heuer wieder von der örtlichen Jägerschaft zum
"Jägertag", einem Besuch bei der Hubertushütte, eingeladen. Bei diesem Ausflug konnten die Kinder nach Lust und Laune die
Natur erkunden und von den Jägern allerlei Wissenswertes erfahren. Als Abschluss gab es im Wald eine kleine Jause.

21.07.2011
Bezirksjagdtag 2011
Der Bezirksjagdtag 2011 wurde wie in den Vorjahren in Lackenbach abgehalten. Die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy statt, der eigentliche Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.
Nach Einleitung durch die Jagdhornbläsergruppe "Blaufränkischland" konnte BJM Ing. Reinhold Iby als Ehrengäste den Bürgermeister der Gemeinde Lackenbach, Ing. Heinrich Dorner, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister DI Peter Prieler sowie den Bezirksjägermeister des Bezirkes Mattersburg, RR Ing. Herbert Kraut, begrüßen.
Nach den Grußworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden bedankte sich BH-Stv. Mag. Korner bei der Jägerschaft und insbesondere beim Bezirksjägermeister für die gute Zusammenarbeit. Konkret geht sie auf die rechtliche Verpflichtung ein, dass Jagdhunde entsprechend der Größe und Beschaffenheit des Reviers gehalten und auch der Bezirksverwaltungsbehörde gemeldet werden müssen. Zukünftig könnte es diesbezüglich stichprobenartige Kontrollen geben.
Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby brachte im Anschluss den "Jagdlichen Bericht 2010":
Schalenwild:
Rotwild: Der Bestand sowie die Abschussfreigaben sind von der Höhe her gleich geblieben. Ein seit Jahren bestehendes Problem ist, dass immer wieder Hirsche der Klasse I und II zu jung geschossen werden bzw. dass der Abschuss in der Klasse III zu hoch ist; dies wirkt sich auf Dauer auf Qualität und Bestand des männlichen Rotwildes negativ aus. Zur Anhebung der Qualität wird als erste Maßnahme versucht, die Abschussrichtlinien der Klasse II (nur mehr kronenlose Hirsche) und der Klasse III (nur mehr ungerader Achter) zu ändern und die Abschusszahlen in der Klasse III zu reduzieren.
Bei der Bewertung der Abschüsse 2010 kam heuer erstmals ein EDV-Programm als zusätzliches Kriterium zum Einsatz.
Rehwild: Die Abschussplanerfüllung liegt im Durchschnitt bei 93 %. In den letzten Jahren wurden die Abschusszahlen kontinuierlich erhöht, um Verbissschäden vorzubeugen. Wichtig ist nach wie vor ein rechtzeitiger Abschuss vor Ende des Jagdjahres.
Muffelwild: Es kamen sehr gute Widder zur Strecke, doch sollte nach wie vor das Vorkommen im Bezirk auf eine bestimmte Region beschränkt bleiben.
Schwarzwild: Seit den Aufzeichnungen gab es im Vorjahr den höchsten Abschuss mit 2.952 Stück im Bezirk. Wichtig bleiben nach wie vor eine verdeckte Kirrung, die Vorlage von artgerechten Futtermitteln und ein erhöhter Eingriff in die Frischlingsklasse. Die Trichinenuntersuchung ist bei jedem erlegten Stück zwingend vorgeschrieben. Ein gravierendes Problem sind die von dieser Wildart verursachten hohen Wildschäden. Hier müsste dringend vom Gesetzgeber ein Umdenken erfolgen, damit nicht die Jägerschaft allein für die gesamten Kosten aufzukommen hat.
Niederwild: Die Niederwildstrecken gingen im vergangenen Jagdjahr zurück, was zum Teil sicherlich auch auf das nasse Frühjahr zurückzuführen ist. Die wesentlich besseren Wetterbedingungen in diesem Frühjahr werden sich hoffentlich positiv auf den Besatz auswirken.
Raubwild: 2010 gingen die Abschusszahlen speziell beim Fuchs zurück. Es muss das Bestreben bleiben, das Raubwild intensiv zu bejagen, um die Erhaltung des Niederwildes zu sichern.
Raubzeug: Beim Abschuss von wildernden Hunden und herumstreunenden Katzen sind die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten! Berechtigt dazu sind nur Jagdausübungsberechtigte, mit deren Ermächtigung Jagdgäste (Jagderlaubnisschein!) und Jagdschutzorgane.
Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck hob in seinem Bericht die hervorragende Arbeit der Bereichshundeführer und deren Hunde hervor und gab dazu nachstehenden Nachsuchenbericht für das Vorjahr ab:
Dies ergibt einen Wildbretpreis von ca. € 8.600,–.
Desweiteren berichtete er über die Tätigkeiten und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds und hielt fest, dass die Kassagebarung von zwei Hegeringleitern geprüft wurde; auf Antrag des Bezirksjägermeisters erteilte der Bezirksjagdtag dem Kassier des Jagdhundefonds einstimmig die Entlastung.
Geschäftsstellenleiterin Agnes Ferenczi gab einen Bericht aus der Landesgeschäftsstelle und verwies dabei insbesondere auf die Mitteilungen und Termine in den Info-Blättern des Verbandes.
Landesjägermeister DI Peter Prieler behandelte in seinen Ausführungen folgende Themen:
Nach der Überreichung des "goldenen Bruches" an die Weidkameraden Hubert Dillhof und Ing. Josef Kainer für ihre 45-jährige Zugehörigkeit zum Burgenländischen Landesjagdverband endete der Bezirksjagdtag 2011 mit dem Dank des Bezirksjägermeisters an alle Helfer für die Ausrichtung dieser Veranstaltung unter Klängen der Jagdhornbläsergruppe "Blaufränkischland".
21.07.2011
Brauchbarkeitsprüfung für alle Jagdhunderassen
am 22. Oktober 2011, 9:00 Uhr, im Revier Oberpullendorf; Voraussetzungen: Mindestalter des Hundes ein Jahr, eingetragen im ÖHZB. Anmeldung bei der Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf, Frau Tanczer (Tel. 02612/42531/4414), beim Bezirksjagdhundereferenten Anton Fruhstuck (Tel. 0664/2608863) oder bei der Schießstätte Dörfl, Rasthaus Anna (Tel. 0664/1355210).
21.07.2011
Achtung Wildwechsel!
Dieser seltene Schnappschuss gelang Andreas Zonschitz, Mitglied der Jagdgesellschaft Neckenmarkt, auf der Fahrt von Oberpullendorf nach Großwarasdorf.
21.07.2011
Revierausgang
Die Jagdgesellschaft Neckenmarkt lud am 18. Mai 2011 die Kinder der örtlichen Volksschule zu einem Revierausgang ein.
72 Schüler mit ihren Lehrern wurden im Rahmen dieses Aus- fluges über die Arbeit des Jägers sowie über die Bedeutung des Jagdhundes und der Falknerei informiert. Der Höhepunkt waren die Flugvorführungen eines Falken. Eine Jause aus Wildwurstprodukten rundete diesen Tag ab.

21.03.2011
Feld- und Wasserprüfung in Großwilfersdorf –
Prüfungssieger aus dem Burgenland
Am 9. Oktober 2010 fand in Großwilfersdorf die Feld- und Wasserprüfung statt, bei der sich 19 Hundeführer mit ihren Hunden einfanden. Jede Gruppe bestand aus jeweils zwei Hundeführern mit ihren Hunden und drei Richtern.
Von den 19 Hunden bestanden zehn Hunde die Feld- und Wasserprüfung.
Der Prüfungssieger aus dem Burgenland, Dieter Schermann, erreichte mit seiner erst 15 Monate jungen Hündin "Chiara von der Tagwacht" mit 307 Punkten den Ia Preis.
21.03.2011
"Lebenskeiler"
Georg Harter erlegte am 11. November 2010 im Eigenjagd-
revier Raidinger Wald seinen "Lebenskeiler".
Gewicht aufgebrochen 153 kg; Gewehrlänge 21 cm und 19,5 cm; das Alter wird auf 7-8 Jahre geschätzt. Weidmannsheil!
22.07.2010
Bezirksjagdtag 2010
Der Bezirksjagdtag 2010 wurde wie in den Vorjahren in Lackenbach abgehalten.
Die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy
statt, der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.
Nach Einleitung durch die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“
konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby als
Ehrengäste Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, den Vizebürgermeister
der Gemeinde Lackenbach Peter Krail,
Bezirkshauptmann-Stv. Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister-Stv. DI
Peter Traupmann sowie den Bezirksjägermeister
des Bezirkes Oberwart Fo.Vw. Ing. Klaus Gmeiner und Schalenwildreferent
des BLJV und Bezirksjägermeister HRL Kurt Kanzer aus Güssing begrüßen.
Nach dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden und den Grußworten
von Vizebürgermeister Peter Krail, betonte
Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner vor allem die gute
Zusammenarbeit zwischen Behörde, Bezirksjägermeister und Hegeringleitern.
In Ihren Ausführungen ging sie konkret auf die Fallenjagd und die damit
verbundenen gesetzlichen Bestimmungen ein.
Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich referierte zum Thema „Biodiversität
– Schutz der Artenvielfalt in der Tierund
Pflanzenwelt in Österreich – Notwendigkeit der Mitgestaltung
der Jägerschaft im österreichischen Ökosystem“.
Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby brachte im Anschluss den „Jagdlichen
Bericht 2009“.
Schalenwild
Rotwild: Die Abschussplanerfüllung inkl.
Fallwild lag bei 87 %. In den Altersklassen I und II kamen wieder zu junge
Hirsche zur Strecke bzw. war der Abschuss in der Altersklasse III zu hoch;
dies wirkt sich auf Dauer auf die Qualität und den Bestand des männlichen
Rotwildes negativ aus. Speziell im Jänner und im Frühjahr 2009
war der Zuzug aus Ungarn sehr hoch, wodurch vermehrte Schäden im Wald
auftraten.
Rehwild: Die Abschussplanerfüllung lag
bei 95 %. In den letzten Jahren wurde die Freigabe von Abschüssen kontinuierlich
erhöht, um den Verbissschäden vorzubeugen. Außerdem war
auch ein erhöhter Straßentod feststellbar.
Muffelwild: Es kamen sehr gute Widder zur Strecke, doch sollte nach wie
vor das Vorkommen im Bezirk auf eine bestimmte Region beschränkt bleiben.
Schwarzwild: Seit dem Jagdjahr 2007 sind die
Abschusszahlen rückläufig. Nachdem in vielen Rotten der richtige
Strukturaufbau und somit das Sozialgefüge fehlen, sollte bei der Bejagung
nach wie vor verstärkt in die Frischlingsklasse
eingegriffen werden.
Die verdeckte Kirrung und vor allem die Vorlage von artgerechten Futtermitteln
sollten selbstverständlich sein.
Die Trichinenuntersuchung ist bei jedem erlegten Stück zwingend vorgeschrieben.
Niederwild
Die Niederwildstrecken gingen im vergangenen Jahr zurück; zum Großteil
ist dies u.a. auf das nasse Frühjahr zurückzuführen. Eine
Problematik stellt nach wie vor die Vermarktung des Niederwildes dar.
Raubwild
2009 gingen die Abschusszahlen insgesamt zurück. Zur Erhaltung des
Niederwildes ist nach wie vor das Raubwild intensiv zu bejagen.
Raubzeug
Beim Abschuss von wildernden Hunden und herumstreunenden Katzen sind unbedingt
die gesetzlichen Bestimmungen
einzuhalten. Berechtigt dazu sind nur Jagdausübungsberechtigte und
mit deren Ermächtigung Jagdgäste Erlaubnisschein) sowie Jagdschutzorgane.
Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck
berichtete über die Tätigkeiten und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds
und hob die hervorragende Arbeit der Bereichshundeführer und deren
Hunde hervor.
Im Jahr 2009 konnten 12 Bereichshundeführer bei 116 Nachsuchen (76
Stk. Schwarzwild, 29 Stk. Rehwild, 11 Stk. Rotwild) einen Wildbreterlös
von € 8.100,– sichern.
Nach dem Bericht der Kasseprüfung wurde der Kassier des Jagdhundefonds
einstimmig entlastet. Der Fondbeitrag für
das Jagdjahr 2010 wurde ebenfalls einstimmig mit € 2,– pro Jäger
beschlossen.
Landesjägermeister-Stellvertreter DI Peter Traupmann behandelte in seinen Ausführungen die Themen:
Nach der Überreichung von acht goldenen Brüchen für ihre 45-jährige Zugehörigkeit zum Burgenländischen Landesjagdverband, endete der Bezirksjagdtag mit dem Dank des Bezirksjägermeisters an alle Helfer zur Ausrichtung dieser Veranstaltung unter den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.

BM DI Nikolaus Berlakovich, LJM-Stv. DI Peter Traupmann
und BJM Ing. Reinhold Iby mit den Ausgezeichneten
22.07.2010
Fischotter
Im
Genossenschaftsjagdgebiet Horitschon wurde am 13.März 2010 in einer
Rohrfalle erstmalig ein Fischotter gefangen,
der nach eingehender Begutachtung durch die Jägerschaft unverletzt
in Freiheit entlassen werden konnte.
22.07.2010
Bockwochenende im Jagdrevier Salmannsdorf
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Perückenbock erlegt von |
Pendelstangenbock erlegt durch Mag. Werner Prenner am 7. Mai 2010 |
22.07.2010
Schüler
im Jagdrevier
Am 22. Juni 2010 bescherten Jäger der Jagdgesellschaft Neckenmarkt
den SchülerInnen der Volksschule einen erlebnis- und lehrreichen Tag
in der Natur. Für diesen Revierausgang bauten die Jäger Manfred
Zach, Emmerich Ecker, Franz Rittenbacher und Walter Sauer einen Parcours
mit Trophäen und Wildtierpräparaten auf.
Interessant für die Kinder war u.a. die Arbeit mit den Jagdhunden;
hier vor allem die Ausarbeitung einer Schleppe und das Apportieren des Stückes.
Mit viel neuem Wissen über die Arbeit des Jägers und gestärkt
mit einer Jause konnte der Heimweg angetreten werden.
Glückwunsch der Jägerschaft für die perfekte Organisation
und Durchführung dieses Informationsvormittages!
22.07.2010
Schießtraining in Steinberg-Dörfl
Am 29. Mai 2010 fanden sich rd. 30 Jagdkarteninhaber, unter ihnen auch Landesjägermeister
DI Peter Prieler, beim
Schießstand in Steinberg-Dörfl ein.
Dieses Training ist auf Initiative des Jagdleiters des Genossenschaftsjagdrevieres
Oberrabnitz, Hubertus Hartig-Girardoni, zustande gekommen. Neben dem Organisator
stellten auch der staatlich geprüfte Schießtrainer Ing. Wolfgang
Lagler und der Büchsenmachermeister Martin Praschl-Bichler ihr Fachwissen
zur Verfügung.
Den Teilnehmern wurde neben dem besseren und sichereren Umgang mit der Flinte,
der richtige Anschlag sowie die Bewegungsabläufe des Schützen
während des Schießvorgangs, aber auch das richtige Anvisieren
des Zieles vermittelt.
Um die neu erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen zu können,
wurde im Anschluss in drei Gruppen je ein kleiner Parcours absolviert. Das
Ergebnis zeigte, dass alle drei Gruppen in etwa gleich gut geschossen haben.
Der Nachmittag klang mit einem gemütlichen Zusammensein aus, bei dem
rege über das Erlernte diskutiert wurde.
Weidmannsdank an den Organisator Hubertus Hartig-Girardoni und an die beiden
Referenten Ing. Wolfgang Lagler und Martin Praschl-Bichler!
19.03.2010
Jagdleiter Johann Schermann ein 50er
Am
26. Jänner 2010 feierte der Jagdleiter der Jagdgesellschaft Salmannsdorf,
Johann Schermann, seinen 50. Geburtstag. Seine Jagdkollegen überbrachten
ihm die besten Glückwünsche und überreichten dem Jubilar als Geschenk eine
Schützenscheibe. Die Jagdgesellschaft Salmannsdorf wünscht ihm weiterhin
viel Gesundheit und ein kräftiges Weidmannsheil!
v.l.n.r.: Edgar Lackner, Jl. Johann Schermann,
HRL Ing. Rudolf Leitner und Kurt Kappel.
19.03.2010
Hirsch mit Senderhalsband
Am
16. Dezember 2009 erlegte Weidkamerad Franz Rittenbacher im Revier Neckenmarkt
einen zweijährigen 6er Hirsch. Der Hirsch trug ein Senderhalsband, das in
den Träger eingewachsen und nicht zu sehen war. Die durch das Senderhalsband
verursachten Verletzungen hätten in der wärmeren Jahreszeit sicher zum Verenden
des Stückes geführt. Nachdem bekannt ist, dass in Ungarn Rotwildmarkierungen
vorgenommen wurden, um die Wanderwege des Rotwildes zu beobachten, wurde
mit der Universität für Forst und Wildmanagement in Sopron Verbindung aufgenommen.
Nach Mitteilung eines Vertreters der Universität wurde nach dem Stück bereits
gesucht, da die Untersuchungen an diesem Hirsch bereits abgeschlossen sind
und in den nächsten Tagen das Halsband mittels Funkimpuls abgesprengt werden
sollte. Der Kontakt mit der Universität Sopron kann zukünftig Aufklärung
über die räumlichen Bewegungen des Rotwildes im Raum Ödenburger Gebirge
geben.
11.01.2010
Ökumenische Bezirkshubertusfeier
Die Bezirksgeschäftsstelle Oberpullendorf veranstaltete am 7. November 2009
eine ökumenische Bezirkshubertusfeier bei der Hubertuskapelle in Weppersdorf.
Die Feier wurde von Pfarrer Mag. Mück und Pfarrer Mag. Schumann sowie von
der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ gestaltet. Im Anschluss an
die Veranstaltung lud die Jagdgesellschaft Weppersdorf zur Agape mit Wildspezialitäten
ein. Weidmannsdank der Jagdgesellschaft Weppersdorf für die Organisation!

Am 15. Juni 2009 erlegte Weidkamerad Herbert Remmling im Genosschenschaftsjagdrevier Rattersdorf-Liebing diesen außergewöhnlichen „Perückenbock“. Weidmannsheil!
Brauchbarkeitsprüfung …
… am 17. Oktober 2009 im Revier Oberpullendorf Prüfungsleiter: Mf. Anton
Fruhstuck Richter und Helfer: HRL Stefan Pauer, OFö. Ing. Alexander Prenner,
Mag. Bernhard Dillhof, Emmerich Aumüller, Peter Kurtz, Edgar Kunz, Fö. Philip
Ranftl, Michael Ernsthofer, Fritz Ernsthofer. Gemeldet waren 10 Jagdhunde
verschiedener Rassen; davon sind 10 Hunde angetreten und haben die Prüfung
auch bestanden.

29.07.2009
Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 26. April 2009
Der Bezirksjagdtag 2009 wurde wie in den Vorjahren zuvor in La ckenbach
abgehalten; die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy
statt, der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.
Nach musikalischer Einleitung des Bezirksjagdtages durch die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ unter Leitung von Hornmeister Hermann Kaiser, konnte Bezirksjägermeis - ter Ing. Reinhold Iby neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft viele Ehrengäste begrüßen, wie Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Vize-Bürgermeister Gerhard Wukovits, Landesjägermeister DI Peter Prieler, Ehrenlandesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl, Bezirksjägermeister des Bezirkes Oberwart Fo.Vw. Ing. Klaus Gmeiner sowie die Leiterin der Landesgeschäftsstelle des BLJV Agnes Ferenczi.
Nach den Grußworten von Bgm. Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene WeidkameradInnen ging BM DI Berlakovich in seinen Ausführungen auf das Thema „Klimawandel-Auswirkungen auf Umwelt und Ökosysteme und damit auf die Auswirkungen auf die Jagd“ ein.
BH-Stv. Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich bei der Jagd an die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu halten und verwies auf die Abschusspläne des Jagdjahres 2009, in denen erstmals auch der Abschuss von Rehwild bescheidmäßig angeordnet ist.
BJM Ing. Iby brachte im Anschluss den „Jagdlichen Bericht 2008“:
Schalenwild
Beim Rotwild lag 2008 die Abschussplanerfüllung bei 79 %. Die Qualität der
Trophäen – speziell in der Klasse I – wies leider stark fallende Tendenz
auf (viele Hirsche zu jung). Um in Zukunft das Hegeziel erreichen zu können,
muss hier ein Umdenken innerhalb der Jägerschaft erfolgen.
Rehwild: Im Hinblick auf vermehrte Verbissschäden wurde beim Rehwild der
Abschuss 2008 erhöht. Die Abschussplanerfüllung lag bei 93 %; die Qualität
der Trophäen war durchschnittlich. Zur Steigerung der Qualität gehört in
Hinkunft großes Augenmerk auf den rechtzeitigen und richtigen Geißenabschuss
gelegt.
Muffelwild: Im Jagdjahr 2008 kamen sehr gute Widder zur Strecke, doch sollte
nach wie vor das Vorkommen des Muffelwildes im Bezirk auf eine bestimmte
Region beschränkt bleiben.
Schwarzwild: Gegenüber dem Jahr 2007 waren beim Schwarzwild die Abschusszahlen
2008 rückläufig. Nach wie vor sollte das Hauptaugenmerk auf die richtige
Bejagung, verdeckte Kirrung und vor allem auf artgerechte Futtermittel gelegt
werden.
Die Trichinenuntersuchung ist bei jedem erlegten Stück Schwarzwild obligatorisch!
Niederwild
Die Hasenstrecke 2008 war im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend; es zeigte
sich ein guter Besatz, vor allem im Weingebirge.
Die Fasanstrecke 2008 ging gegenüber dem Vorjahr zurück.
Der Rebhuhnbesatz 2008 war in den meisten Gebieten des Bezirkes sehr gering,
auch wenn im Vergleich zum Vorjahr um 73 Stück (+ rd. 20 %) mehr erlegt
wurden; von einer intensiven Bejagung des Rebhuhns sollte in Zukunft Abstand
genommen werden.
Die Wildente hat sich zu einem „problemlosen Wild“ entwickelt; die Abschusszahlen
stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 50 %.
Bei der Schnepfe zeigt die Abschusszahl 2008 (155 Stück), dass die Frühjahrsbejagung
in Zukunft durchaus vertretbar ist.
Raubwild
Der Abschuss von Raubwild ging im Berichtsjahr 2008 insgesamt zurück. Um
die Erhaltung des Niederwildes auch weiterhin zu sichern, ist die Kurzhaltung
des Raubwildes auch weiterhin notwendig.
Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeiten und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds und hob die hervorragende Arbeit der Bereichshundeführer und deren Jagdhunde hervor. Im Jagdjahr 2008 leisteten 12 Bereichshundeführer aus dem Bezirk Oberpullendorf 124 erfolgreiche Nachsuchen auf Schalenwild (Rotwild: 9 Stück, Rehwild: 24 Stück, Schwarzwild: 72 Stück); weiters wurden 18 Stück Raubwild erfolgreich nachgesucht. Der Wert des gefundenen Wildes betrug ca. €7.200,-.
Geschäftsstellenleiterin Agnes Ferenczi ging in ihren Ausführungen insbesondere auf organisatorische Belange des Burgenländischen Landesjagdverbandes ein, u.a. auf die Bedeutung der „kundigen Personen“ im Rahmen der Wildbeschau und der Wildbretdirektvermarktung sowie auf die Neugestaltung der Homepage des Verbandes, die neben dem Info-Blatt ein bedeutender Informationsträger für die Verbandsmitglieder geworden ist.
Landesjägermeister DI Peter Prieler behandelte in seinem Bericht die Themen:
Mit dem Dank des Bezirksjägermeisters an alle Anwesenden für den Besuch des Bezirksjagdtages sowie mit dem Dank an die Esterházy-Betriebe für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten im Schloss Lackenbach für die Hegeschau, endete der Bezirksjagdtag 2009.
29.07.2009
Falknergruppe beim Jagdkurs
Am
9. Mai 2009 waren die Teilnehmer des Jagdkurses des Bezirkes Oberpullendorf
von Walter Pöll in das Eigenjagdrevier Mitterwald eingeladen, um ihnen die
Falknerei, als Teil der Jagdkursausbildung, näherzubringen. Die Falkner
Stefan Höttinger, Marko Groß und Franz Kalman präsentierten ihre Beizvögel
und beantworteten kompetent die zahlreichen Fragen der Kursteilnehmer. Den
Abschluss bildete eine Flugvorführung. Weidmannsdank an die Falknergruppe
und an Weidkamerad Walter Pöll!
29.07.2009
Revierausgang
Am 26. Juni 2009 konnten sich die SchülerInnen der Volksschule Deutsch Gerisdorf
bei einem Revierausgang im Jagdrevier Salmannsdorf über die Arbeit und Tätigkeit
der Jäger informieren, wobei ihnen von der örtlichen Jägerschaft insbesondere
die im Burgenland vorkommenden Wildarten nähergebracht wurden. Abgeschlossen
wurde der Schulausflug mit einer Einladung zu einem kleinen Imbiss.