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„Woche der Jagd“ Nachmittagsveranstaltung „Hunde – Freunde, Helfer, Wegbegleiter“
am Sonntag, 3. Oktober 2010, ab 14:00 Uhr in der „Werkstatt Natur“ in Marz ...mehr
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Archiv Bezirk Oberpullendorf

19.12.2008
Bezirkshubertusfeier
Im Rahmen der Bezirkshubertusfeier am 26. Oktober 2008 feierte die Jagdgesellschaft Oberloisdorf das 30-jährige Bestandsjubiläum ihrer Hubertuskapelle. Der musikalischen Einstimmung durch die Jagdhornbläsergruppe „St. Eustachius“ und der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Jagdleiter Josef Plank, folgte die Ansprache von Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby, bei der er die Bedeutung von Hubertusfeiern als Erntedank der Jägerschaft hervorhob. Pfarrer Josip Banfic ging beim Dankgottesdienst auf die Hubertuslegende ein und würdigte dabei den hl. Hubertus als Patron der Jägerschaft. Die von der Jagdgesellschaft in Form von Wildspezialitäten angebotene Agape rundete die Feier ab.

19.12.2008
Kindergarten Tschurndorf mit den Jägern im Revier
Im Zuge eines Wandertages am 17. Juni 2008 haben die Jäger der Jagdgesellschaft Tschurndorf die Kinder des örtlichen Kindergartens zur Besichtigung von Reviereinrichtungen eingeladen. Beeindruckend für die Kinder waren dabei insbesondere Erzählungen über Wildtiere und ihren Lebensraum.

19.12.2008
Brauchbarkeitsprüfung
Die Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde des Bezirkes Oberpullendorf fand am 18. Oktober 2008 im Genossenschaftsjagdrevier Oberpullendorf statt. Zur Prüfung waren 14 Hunde genannt, elf Hunde sind angetreten und haben die Prüfung auch bestanden. Prüfungsleiter: Mf. Anton Fruhstuck Richter und Helfer: HRL Stefan Pauer sen., Mag. Bernhard Dillhof, Emmerich Aumüller, Peter Kurtz, Roland Rainer, Fö. Michael Bauer, Michael Ernsthofer, Fritz Ernsthofer, Mf. Franz Koller Herzlichen Weidmannsdank der Jagdgesellschaft Oberpullendorf unter der Jagdleitung von HRL Stefan Pauer sen. für die Bereitstellung des Reviers.

15.10.2008
Rehbock – Schussverletzung
In Deutschkreutz wurden im Juli zwei Rehböcke erlegt, die beide eine ähnliche Schussverletzung aufwiesen. Die Schussverletzungen durch das Haupt stammen von einem kleinen Kaliber, wahrscheinlich mit Vollmantelgeschoßen. Da Wilderei angenommen werden muss, wurde bei der Polizei Anzeige erstattet.

15.10.2008
Wandertag der Unterfrauenhaider Kindergartenkinder
Im Revier Raiding Wald Nord angekommen, konnten Jagdaufseher Wolfgang Banny und Jagdhundeführer Peter Hahn den Kindern viel vom Wald und seinen Bewohnern erzählen und ihnen auf spielerische Weise Verhaltensregeln im Wald vermitteln. Nach einer guten Jause in der Jagdhütte wurden die „müden Wanderer“ zurück in den Kindergarten gebracht. Eine weitere Veranstaltung mit den Schülern der Volksschule Unterfrauenhaid ist geplant.

14.08.2008
Bezirksjagdtag mit Hegeschau
Der diesjährige Bezirksjagdtag wurde am 20. April 2008, wie in den Vorjahren, in Lackenbach abgehalten. Die Hegeschau fand in den umgebauten und neu adaptierten Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy statt, der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.

Nach Einleitung des Bezirksjagdtages durch die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft viele Ehrengäste begrüßen, darunter Landesrat DI Nikolaus Berlakovich, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister DI Peter Prieler, Ehrenlandesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl, die Leiterin der Geschäftsstelle des Bgld. Landesjagdverbandes Agnes Ferenczi sowie die Bezirksjägermeister der Bezirke Oberwart und Güssing Ing. Klaus Gmeiner und Kurt Kanzer. Nach den Grußworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden ging Landesrat DI Berlakovich in seinen Ausführungen auf die Jagd im Zusammenhang mit der EU (Novelle Landwirtschaftsgesetz – Änderung der Stilllegungsflächen etc.) ein. Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich an die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu halten und darauf zu achten, dass Eingaben an die Bezirksverwaltungsbehörde, wie z. B. die Abschusslisten, fristgerecht, richtig und vollständig ausgefüllt zu erfolgen haben.

Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den jagdlichen Bericht 2007:
Schalenwild:
Rotwild: Im Gegensatz zum Jahr 2006 konnte 2007 die Abschussplanerfüllung wieder auf über 90 % gesteigert werden. Ein Problem stellten nach wie vor die in der Altersklasse I erlegten Hirsche dar, die nicht die erforderliche Reife haben. Rehwild: Die Abschussplanerfüllung lag im Berichtsjahr bei 93 %; die Qualität der Trophäen ist durchschnittlich. Muffelwild: Die Abschusszahlen und die Qualität der Trophäen zeigen, dass die Bewirtschaftung in der Vergangenheit richtig war. Nach wie vor sollte jedoch das Vorkommen von Muffelwild im Bezirk auf eine bestimmte Region beschränkt bleiben. Schwarzwild: Gegenüber dem Jagdjahr 2006 stieg die Abschusszahl im Jahr 2007 um 80 %. Bewährt haben sich dabei vor allem die revierübergreifenden Drückjagden. Es bleibt abzuwarten, ob der Bestand durch diesen massiven Eingriff zurückgegangen ist.

Niederwild:
Der Hasenbesatz ist leicht steigend; das Problem ist der Absatz.
Die Fasanstrecke 2007 ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Beim Rebhuhn war gegenüber 2006 ein Minus von 20 % zu verzeichnen.
Insgesamt ist für die Erhaltung des Niederwildes nach wie vor die intensive Bejagung von Raubwild und Raubzeug unerlässlich.

Raubwild:
Beim Fuchs gab es 2007 eine Steigerung der Abschusszahlen um 50 %; ebenso sind auch die Abschüsse bei Dachs, Marder, Ilits und Wiesel durchwegs steigend.

Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeiten im Rahmen des Jagdhundereferates, insbesondere über die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds und den uneigennützigen Einsatz der Bereichshundeführer mit ihren Jagdhunden. Geschäftsführerin Agnes Ferenczi ging in ihren Ausführungen vor allem auf organisatorische Belange des Landesjagdverbandes ein.

Landesjägermeister DI Peter Prieler behandelte in seinem Bericht die Themen:
-Landesjagdverband und dessen neu gewählten Funktionäre und Referenten
-„Werkstatt Natur“ – Ausbildungs- und Infozentrum für Kinder und Jugendliche (von 2002 bis Ende 2007 haben bereits rd. 20.000 Kinder diese Einrichtung besucht)
-Notwendigkeit der Weiterbildung der Jägerschaft, vor allem der Jagdaufseher, die den so genannten „verlängerten Arm“ der Bezirksverwaltungsbehörde darstellen
- Jagdliche Öffentlichkeitsarbeit durch das Verhalten eines jeden einzelnen Jägers in der Öffentlichkeit
-„Landesentwicklungsprogramm Jagd“ (Erfassung von Wildkorridoren als Unterlage für Straßenbau etc.)
- Jagd in Verbindung mit neuen EU-Regelungen

Nach Überreichung von Ehrenurkunden und goldenen Brüchen an langjährige Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes endete der Bezirksjagdtag mit den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.

14.08.2008
Kindergartenkinder und Volksschüler erkunden heimischen Wald
Auf Einladung der Neutaler Jäger unter Leitung von Jagdleiter Hubert Krukenfellner unternahmen die Kinder des örtlichen Kindergartens mit ihren Kindergartenpädagoginnen Gabi und Martina einen Ausflug in das Jagdrevier, bei dem auch Bürgermeister Erich Trummer als Gast anwesend war. Die Kinder waren begeistert von den Erzählungen über die heimische Tierwelt und hatten großen Spaß beim Erkunden des Waldes. Eine Jause rundete den Revierausgang ab. Nach dieser gelungenen Aktion waren über Initiative der Jagdgesellschaft Neutal die Schülerinnen und Schüler der Volksschule ebenso auf Spurensuche im Wald, wo sie unter anderem auch viel über Fauna und Flora erfahren konnten. Den Abschluss des Schulausfluges bildete ein gemütliches Picknick.

Ausflüge mit Kindern und Jugendlichen in Wald und Flur sowie der frühzeitige Umgang mit den Ressourcen der Natur stellen einen wesentlichen Beitrag im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit dar. An dieser Stelle sei allen WeidkameradInnen gedankt, die ihre Freizeit und die finanziellen Mitteln aufbringen, Kindern die Jagd und die Arbeit des Jägers näherzubringen.

14.08.2008
Blitzschlag im Revier in Deutschkreutz
Am 4. Juni 2008 zog über das Revier in Deutschkreutz im Bezirk Oberpullendorf ein heftiges Gewitter, dem ein erst vor kurzem errichteter Hochstand zum „Opfer“ fiel; er wurde sprichwörtlich „ERLEGT“.
Die Kanzel brannte innerhalb kürzester Zeit komplett ab. Der Brand selbst wurde durch den anschließenden starken Regen gelöscht.
Zum Zeitpunkt des Gewitters war der Hochstand nicht besetzt.

12.10.2007
Bezirkshubertusmesse
Am 4. November 2007 fand in der Pfarrkirche Neckenmarkt die bereits traditionelle Hubertusmesse des Jagdbezirkes Oberpullendorf statt. Neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft und Ortsbevölkerung konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby als Ehrengäste Landesjägermeister DI Peter Prieler und Vertreter der politischen Gemeinde begrüßen. Die feierliche Messe wurde musikalisch umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ und einer „Mädchenband“ aus Neckenmarkt. Im Anschluss fand eine symbolische Streckenlegung mit einem Wildschwein statt, bei der Bezirksjägermeister Iby den Nichtjägern unter den anwesenden Veranstaltungsbesuchern die Bedeutung und den Sinn dieses Brauchtums erklärte. Die Jagdgesellschaft Neckenmarkt lud die Gäste zur Agape mit Wildspezialitäten ein.

Revierübergreifende Bewegungsjagd
Durch die zunehmende Vermehrung des Schwarzwildes und die dadurch auftretenden Schäden in der Landwirtschaft wurde im Spätsommer der Entschluss gefasst, im Raum Deutschkreutz eine revierübergreifende Bewegungsjagd auf Schwarzwild durchzuführen. Die Reviere EJ Deutschkreutz Esterházy, GJ und UJ Kleinwarasdorf, GJ Horitschon, GJ Kroatisch Minihof und die GJ Nikitsch II erklärten sich bereit, an dieser Jagd teilzunehmen. Die Vorbereitung und Organisation war sehr aufwendig und es waren dafür mehrere Besprechungen notwendig. Der Termin wurde mit 3. November 2007, dem Hubertustag, festgelegt. Der Jagdbeginn war mit 9:30 Uhr festgelegt, das Jagdende mit 13:00 Uhr. Gejagt sollte auf Schwarzwild und, durch die Vermehrung des Fuchses, auf Raubwild werden. Insgesamt wurde eine Waldfläche von ca. 1.100 ha bejagt. Freigegeben wurden Frischlinge, Sauen bis ca. 45 kg und Keiler; große Bachen durften nicht erlegt werden. Je nach Größe der Reviere wurden drei große und eine kleine Treibergruppe dabei eingesetzt, jede mit einer ausreichenden Anzahl von Jagdhunden. Jede Gruppe durchstreifte gleichzeitig einen vorgegebenen Revierteil, sodass das getriebene Wild immer in Bewegung gehalten wurde und dadurch die angestellten Schützen vermehrt die Möglichkeit bekamen, das getriebene Wild zu beschießen.

Um ausreichend Zeit für Nachsuchen und Versorgung des Wildes zu haben, wurde die Streckenlegung für 16:00 Uhr auf einer Wiese im Frauenbrunnbachtal angesetzt. Jedes Revier brachte das erlegte, mit einer vorgegebenen Farbe gekennzeichnete Wild und legte es zur gemeinsamen Strecke. Erlegt wurden insgesamt 47 Stück Schwarzwild und 12 Füchse. Überwältigend war der Anblick der an der Streckenlegung teilnehmenden Jäger, Jagdgehilfen und interessierten Zuschauer. Es waren rd. 400 Personen anwesend. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Bezirksjägermeister Ing. Iby, meldete ihm jeder Revierleiter die Strecke seines Reviers. Musikalisch gestaltet wurde die Streckenlegung von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“. Der Schüsseltrieb mit rd. 220 Jagdteilnehmern fand im Gasthaus Janits in Kleinwarasdorf statt. Vielleicht sind gut organisierte, vernünftig durchgeführte, revierübergreifende Bewegungsjagden ein Beitrag zur zukünftigen Lösung des Schwarzwildproblems.

Herzlichen Dank allen Revieren, die an dieser Jagd teilgenommen haben.

Brauchbarkeitsprüfung
Am 13. Oktober 2007 fand im Revier Oberpullendorf eine Brauchbarkeitsprüfung mit nachstehendem Ergebnis statt. Prüfungsleiter: Mf. Anton Fruhstuck Richter und Helfer: Stefan Pauer sen., Thomas Pauer, Stefan Pauer jun., Roland Rainer, Edgar Kunz, Josef Liebentritt, Mag. Bernhard Dillhof und Michael Ernsthofer
Besten Dank der Jagdgesellschaft Oberpullendorf für die Bereitstellung des Reviers.

19.10.2007

Schüler zu Gast beim Jagdaufseher der Genossenschaftsjagd Salmannsdorf
Die Volksschulkinder aus Deutsch Gerisdorf waren am 28. September 2007 zu Gast beim Jagdaufseher der Genossenschaftsjagd Salmannsdorf Christoph Frühstück. Unter Aufsicht von Dir. Anton Schoberwalter wurde den Schülern eine Stunde Sachunterricht geboten, in der sie viele Fragen direkt aus der jagdlichen Praxis beantwortet bekamen. Große Freude bereitete Christoph Frühstück den Kindern mit der Besichtigung seines Zwingers in Deutsch Gerisdorf namens „Vom Schirnitzbachl“ mit den sieben kleinen Deutschen Jagdterrier-Welpen. Dabei erhielten sie Informationen über diese spezielle Jagdhunderasse, die Zucht und die Verwendung von Jagdhunden. Abschließend wurde den Kindern eine kleine Jause gereicht. Für Fragen rund um Zucht und die Verwendung dieses Vollgebrauchshundes steht Christoph Frühstück selbstverständlich auch der Jägerschaft unter der Tel.Nr.: 0664/4622862 oder unter fruehstueck@bnet.at gerne zur Verfügung.

01.08.2007

Bereichshundeführer
HRL Erich Artner, 7361 Lutzmannsburg, Neustiftgasse 2, hat sich als Bereichshundeführer mit seiner Brandlbracke zur Verfügung gestellt. Für etwaige Nachsuchen ist er unter der Tel.Nr. 0664/9964740 zu verständigen.

Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 29. April 2007 in Lackenbach

Der Bezirksjagdtag 2007 wurde wie in den Vorjahren im Gasthaus Stocker in Lackenbach abgehalten; die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterhazy statt.

Nach den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft viele Ehrengäste, darunter Landesrat DI Nikolaus Berlakovich, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl, die Leiterin der Geschäftsstelle des Bgld. Landesjagdverbandes Agnes Ferenczi sowie die Bezirksjägermeister der Bezirke Oberwart und Eisenstadt Ing. Klaus Gmeiner und DI Peter Prieler begrüßen. Nach den Grußworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden wies Landesrat DI Berlakovich in seinen Ausführungen darauf hin, dass ihm nach der Neuvergabe der Jagden im Burgenland die Kontinuität in Bezug auf den Schutz von Natur, Umwelt und Artenschutz wichtig sei. Hier kommt nach wie vor der Jägerschaft eine zentrale Bedeutung zu. Ebenso müssen auch die Interessen der verschiedenen Freizeitnutzer ausgeglichen werden.

Er dankte auch dem Bgld. Landesjagdverband für seine Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere für die Aktivitäten in der „Werkstatt Natur“ in Marz, wo seit der Eröffnung im Jahr 2002 bereits tausenden Kindern in anschaulicher und begreiflicher Weise die Zusammenhänge in der Natur näher gebracht werden konnten.

Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich bei der Jagd an die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu halten, vor allem aber darauf zu achten, dass Eingaben an die Bezirkshauptmannschaft wie z.B. Abschusspläne und Abschusslisten genau und richtig ausgefüllt, aber vor allem fristgerecht erfolgen.

Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den jagdlichen Bericht 2006:

Schalenwild:

Rotwild:
Der Abschuss ging gegenüber 2005 um 38 % zurück. Bei anhaltender Entwicklung sind Maßnahmen zur Erhaltung eines guten Rotwildstandes zu überlegen, da auch der Zuzug aus den benachbarten Bundesländern und aus Ungarn nicht mehr im früheren Umfang gegeben ist.

Rehwild:
Der Abschuss wurde fast zur Gänze erfüllt; die Qualität der Trophäen ist durchschnittlich. Auffallend ist der hohe Anteil an Straßentod (11 %) und Fallwild (14 %).

Muffelwild:
Es wurden gute Muffelwidder erlegt; das Vorkommen ist im Bezirk nach wie vor nur auf eine bestimmte Region beschränkt.

Schwarzwild:
Der Abschuss ging gegenüber 2005 um 7 % zurück; die Beibehaltung des derzeitigen Bestandes wäre wünschenswert. Zu beachten ist weiterhin insbesondere der Eingriff in die Frischlingsklasse (70 % des Gesamtabschusses) sowie die artgerechte Fütterung.

Niederwildabschuss gegenüber 2005:

Hase: minus 29 %
Fasan: minus 22 %
Rebhuhn: minus 34 %
Wachtel: plus 53 %; es ist abzuwarten, ob diese Entwicklung auch weiterhin anhält oder nur einmalig war.
Wildente: minus 11 %
Insgesamt ist für die Erhaltung des Niederwildes nach wie vor die intensive Bejagung des Raubwildes notwendig.

Bezirkshundereferent Mf. Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeit und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds.

Im Anschluss setzte der Bezirksjagdtag die Höhe der Jagdhundeabgabe für das Jagdjahr 2008 mit EUR 2,– pro Jahr und Jäger fest; die Einhebung erfolgt wieder im Zuge der Jagdkartenverlängerung. Die Vereinheitlichung der Höhe dieser Abgabe für alle Bezirke des Burgenlandes erfolgt aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung. Mit diesen Geldern werden Jagdhundeführer, deren Hunde bei der Jagdausübung zu Schaden kommen oder umgekommen sind, unterstützt.

Landesjägermeister wHR DI Prandl ging in seinen Ausführungen auf folgende Themen ein:

  • Tollwutimpfköderaktion - Untersuchungsergebnis: 50 % der untersuchten Füchse waren resistent gegen Tollwut;
  • „Werkstatt Natur“ - eine wertvolle und unverzichtbare Einrichtung der burgenländischen Jägerschaft: Bis dato haben bereits rund 10.000 Kinder und Jugendliche die „Werkstatt Natur“ besucht, abgesehen von den zahlreich veranstalteten Seminaren und Kursen zur Weiterbildung der Jägerschaft;
  • Kühlzellen für die Zwischenlagerung von Wildbret - Förderungsrichtlinien in Ausarbeitung;
  • Hinweis auf den Erlass der Landwirtschaftskammer bezüglich des Maisanbaues: Auf Flächen, wo im Vorjahr Mais angebaut war, ist im darauf folgenden Jahr vom Maisanbau wegen möglichen Befall durch den Maiswurzelbohrer (Schädling im Maisanbau) Abstand zu halten, außer die Saat ist mit dem entsprechenden Insektizid vorbehandelt.
  • Leitthema des Bgld. Landesjagdverbandes im Jagdjahr 2007: „Jagdliche Brauchtum“. Die Zentralveranstaltung dazu findet am 15. September 2007 in der „Werkstatt Natur“ in Marz statt;
  • Jagdkarte - Anhebung des Verbandsbeitrages zur Abdeckung des erweiterten Versicherungspaketes und der angehobenen Deckungssummen;
  • Verschärfung der Richtlinien für den Besitz von Waffen: Die Bestrebungen gehen dahin, dass hinkünftig alle Schusswaffen genehmigungs- und meldepflichtig sind. Die Jägerschaft ist aufgefordert, wenn notwendig solidarisch gegen dieses Vorhaben vorzugehen.

Abschließend ging der Landesjägermeister aus Anlass des Beginns einer neuen Jagdperiode auf Themen ein, wie Wildbewirtschaftung, Gestaltung von Lebensräumen in Wald und Feld bzw. Projekte zur Rückgewinnung von bereits verlorenen Lebensräumen für das Wild. Nach Ehrung langjähriger Verbandsfunktionäre und Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes endet der Bezirksjagdtag mit Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.

Nachsuchenbericht 2006 von Bezirksjagdhundereferent Mf. Anton Fruhstuck Im Jagdjahr 2006 leisteten 13 Bereichshundeführer aus dem Bezirk Oberpullendorf 78 erfolgreiche Nachsuchen auf Schalenwild:
Rotwild: 6 Stück
Rehwild: 23 Stück
Schwarzwild: 49 Stück
Weiters wurden 18 Stück Raubwild erfolgreich nachgesucht.
Der Wert des gefundenen Wildes betrug ca. EUR 6.400,–.

Schüler im Jagdrevier

Am 8. Juni 2007 waren die Schüler der Volksschule Deutsch- Gerisdorf unter Aufsicht von Direktor Anton Schoberwalter zu Besuch im Jagdrevier von Salmannsdorf. Im Zuge eines Revierganges mit dem Schwerpunkt Niederwild wurden die Kinder von den beiden Jägern der Jagdgesellschaft Salmannsdorf Christoph Frühstück und Edgar Lackner über den Sinn der Jagd und der Reviereinrichtungen sowie die Wildkunde aufgeklärt. Als Begleitung durfte die Hündin „Vera vom Dachsgschleif“ anwesend sein. Im Anschluss an die anstrengende Revierrunde lud die Jagdgesellschaft zu Wildschweinwürstel, Wildschweinrohschinken, frischem Hausbrot von Frau Pinzker und Getränken ein.

 

Bezirkshubertusfeier in Strebersdorf am 29. Oktober 2006
Die Bezirkshubertusfeier bei der Hubertuskapelle in Strebersdorf war trotz des regnerischen Wetters gut besucht. Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby konnte die Bürgermeister von Lutzmannsburg und Frankenau, den Ortsvorsteher der Gemeinde Strebersdorf, die Vertreter der Jagdausschüsse und Urbarialgemeinden, eine große Anzahl von Weidkameraden und viele Bewohner der umliegenden Gemeinden begrüßen. Die hl. Messe wurde von Pfarrer Mag. Kuzmich zelebriert und von der Jagdhornbläsergruppe „St. Eustachius“ Mannersdorf musikalisch gestaltet. Die anschließende Agape fand im Feuerwehrhaus Strebersdorf statt. Herzlichen Dank allen Beteiligten und vor allem der Strebersdorfer Jägerschaft für die Organisation dieser Veranstaltung.

Martinimarkt in Neckenmarkt am 11. November 2006
Die Neckenmarkter Jägerschaft bereicherte heuer zum ersten Mal den traditionellen Martinimarkt mit einem Wildbretverkaufsstand mit Wildbret vom Hirsch, Reh, Wildschwein und Hasen sowie Wildwurst. Die große Nachfrage zeigte, dass ansprechend präsentiertes Wildfleisch einen großen Interessentenkreis bei den Nichtjägern anspricht. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.

Konsul KR Michael Leier - ein 60er
Der Unternehmer und langjährige Jagdpächter der Genossenschaftsjagd Unterfrauenhaid Konsul KR Michael Leier feierte am 12. November 2006 seinen 60. Geburtstag. Zu diesem Anlass gratulierten Bezirksjägermeister Ing. Iby und die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ mit Wildbret aus Neckenmarkt und Jagdhornmusik. Herzlichen Glückwunsch!

Schießveranstaltungen 2006 - Ergebnisse
Im Frühjahr 2006 wurden in allen 7 Bezirken die Bezirksmeisterschaften im Jagdlichen Schießen abgehalten ... Ergebnisse hier ... mehr

Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 23. April 2006 in Lackenbach

Der Bezirksjagdtag 2006 wurde heuer bereits zum vierten Mal in Lackenbach veranstaltet. Die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Lackenbach statt, während der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker abgehalten wurde.

Nach den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ eröffnete Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby den Bezirksjagdtag 2006 und konnte neben einer großen Anzahl Jäger zahlreiche Ehrengäste, darunter Landesrat DI Nikolaus Berlakovich, Bezirkshautpmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Landesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl und Landesjägermeister-Stellvertreter DI Helmut Ringl begrüßen.

Nach den Großworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden berichtete Landesrat DI Berlakovich über die „Vogelgrippe“ und die notwendigen Präventivmaßnahmen, die Leistungen der Jägerschaft im modernen Ökosystem und die guten Ansätze für gemeinsame Lösungen zwischen Jagd, Straßen-bau, Raumplanung, Naturschutz, Tourismus etc.

Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich bei der Jagd an die gesetzlichen Bestimmungen und an die Verordnungen zu halten, speziell in Hinblick auf Wildfütterungen und Kirrungen in den Waldgebieten.

Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den jagdlichen Bericht über das Jagdjahr 2005.

Schalenwild:

Rotwild:
Der Abschussplan wurde zu fast 88 % erfüllt und stellt ein Plus von rund 10 % gegenüber 2004 dar. Eine bessere Bewirtschaftung sei jedoch dringend notwendig, da durch Fehlabschüsse in der Altersklasse II ein massiver Eingriff erfolgt ist.

Rehwild:
Die Trophäenqualität hat sich im Durchschnitt verbessert. Auf die erhöhten Verbissschäden im Wald muss hinkünftig durch gezielte Bejagung reagiert werden. Ein Problem stellt auch der Straßentod mit 321 Stück im Jahr 2005 dar, vor allem wenn man bedenkt, dass die effektive Zahl sicher um einiges höher liegt.

Muffelwild:
Es wurden gute Widder erlegt; das Vorkommen ist im Bezirk allerdings auf eine bestimmte Region beschränkt.

Schwarzwild:
Ein weiterer Anstieg des Bestandes blieb aus. Eine bessere Selektion beim Abschuss - vor allem bei den Überläufern - wäre notwendig um reife Keiler zu erhalten. Zu beachten sind u.a. richtige Fütterung und die obligatorische Trichinenuntersuchung des Schwarzwildes.

 

Niederwild:
Der Hase nimmt speziell in den Weingartengebieten zu; die Abschusszahlen sind gegenüber 2004 um rund 22 % gestiegen. Dieser zunehmenden Strecke stehen jedoch erhöhte Wildschäden in den Weingärten und die niedrigeren Wildbretpreise gegenüber.
Beim Fasan ist der Besatz gestiegen; Abschuss + 25 % gegenüber 2004. Auch beim Fasan sind schlechte Wildbretpreise zu beklagen.
Die Wachtel war im Vorjahr erstmals wieder zu bejagen; es wurden 215 Stück erlegt. Die Entwicklung des Rebhuhns ist gleichbleibend; ebenso gleichbleibend ist der Besatz bei der Wildente.

Der Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über den seit 1.2.2005 bestehenden Jagdhundefonds, der als Unterstützung des Jagdhundewesens im Bezirk geschaffen wurde und durchwegs ein positives Echo zeigt. Insbesondere unterstützt werden von diesen Geldern nämlich Jagdhundeführer, deren Hunde bei Bewegungsjagden, Nachsuchen und bei der Raubwildbejagung zu Schaden kommen oder umkommen.

Die Höhe der Jagdhundeabgabe für das Jagdjahr 2007 setzte der Bezirksjagdtag mit weiterhin EUR 5,– pro Jahr und Jäger fest. Die Einhebung erfolgt wieder mit der Jagdkartenverlängerung.

Landesjägermeister wHR DI Prandl berichtete über das vorgesehene Projekt zur Ermittlung der Altersbestimmung beim Rotwild im Burgenland und die zunehmenden Verbissschäden durch Rehwild, insbesondere in Weingartengebieten. Hier soll mit der Vorverlegung der Schusszeit für Böcke der Klasse II und Schmalrehe auf 16. April Abhilfe geschaffen werden. Beim Schwarzwild verwies er auf eine Erhebung, derzufolge ab einer Gewichtsklasse von 31 kg wesentlich mehr männliche als weibliche Stück zur Strecke kommen. Es ist Vorsicht geboten, dass dadurch die Bestände nicht in die Höhe schnellen.

Weiters ging der Landesjägermeister ein auf die Geflügelpest (Vogelgrippe) und deren Auswirkungen auf die Jagd, die Umsatzsteuerpflicht bei Verpachtung von Eigenjagdgebieten durch pauschalisierte Land- und Forstwirte und die Selbstvergebührung der neuen Jagdpachtverträge.

Aufgezeigt wurde von ihm auch die Notwendigkeit öffentlichkeitswirksamer Projekte und Veranstaltungen, für die sich u.a. die „Werkstatt Natur“ bestens eignet; besucht haben diese Erlebnisstätte mit Ende Jänner 2006 bereits rd. 5.300 Kinder und Jugendliche.

Abschließend kündigte der Landesjägermeister die Erweiterung des Versicherungspaketes für die Verbandsmitglieder sowie einen Artikel in einem der nächsten Info-Blätter zum Thema „Jagdstörung durch Jagdgegner“ an.

Der Bezirksjagdtag endete mit den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.

Besuch im Jagdrevier
Nina Böhm, Martin Grabner, Michael Schermann, Rene Renner, Kathrin Böhm, Andreas Csitkovits, Jacob Schermann, Marcel Horvath, Denise Wachter, Kerstin Prohaska, Isabella Renner, Otto Nöst und Sandra Petz. Jäger Kurt Kappel und Direktor Anton Schoberwalter sowie Jäger Christoph Frühstück mit seinem deutschen Jagdterrier „Vera“ vom Dachgschleif.

Kinder der Volksschule Deutsch-Gerisdorf besuchten am 26. Juni 2006 das Jagdrevier Salmannsdorf. Bei einem Revierrundgang wurde von den beiden Jägern Christoph Frühstück und Kurt Kappel den Schülern die Nutzung und Funktion des Waldes erklärt; ebenso gab es Informationen zu den heimischen Wildtieren und den im Revier notwendigen Reviereinrichtungen. Eingegangen wurde aber auch auf die Aufgaben und Arbeiten des Jägers sowie die Einhaltung der „Hausordnung“ für alle Naturnutzer.

Revierübergreifende Ansitzjagd

Am 17. und 18. Feber 2006 wurde in der „Hegegemeinschaft Blaufränkischland“ eine revierübergreifende Ansitzjagd auf Raubwild und Raubzeug durchgeführt. Daran teilgenommen haben die Reviere Deutschkreutz, Haschendorf, Horitschon, Kleinwarasdorf, Neckenmarkt, Unterpullendorf und Weppersdorf. Bei der Streckenlegung vor dem Heurigenlokal Duschanek in Horitschon konnten 1 Marderhund, 2 Dachse, 17 Füchse, 11 Marder und 1 Iltis zur Strecke gelegt werden. Die Strecke wurde von der „Jagdhornbläsergruppe Blaufränkischland“ in bewährter Manier verblasen. Sowohl der Marderhund, der in der Genossenschaftsjagd Unterpullendorf erlegt wurde, als auch ein Großteil der Füchse waren von der Räude befallen, das bedeutet, die Jägerschaft wird sich noch längere Zeit mit dieser Krankheit auseinandersetzen müssen.

Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 24. April 2005 in Lackenbach

Der Bezirksjagdtag 2005 wurde nunmehr zum dritten Mal in Lackenbach veranstaltet, wobei die Hegeschau in den Räumen des Schlosses Lackenbach und der Bezirksjagdtag im Gasthof Stocker stattgefunden haben.
Nach den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ eröffnete Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby den Bezirksjagdtag 2005 und konnte neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft eine große Anzahl von Ehrengästen, darunter Klubobmann Landtagsabgeordneten DI Nikolaus Berlakovich, Bezirkshauptmann ORR Mag. Klaus Trummer, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Mag. Ursula Korner, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Landesjägermeister-Stellvertreter DI Helmut Ringl und die Bezirksjägermeister der Bezirke Eisenstadt, Mattersburg und Oberwart DI Peter Prieler, Ing. Herbert Kraut und Ing. Klaus Gmeiner begrüßen.
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Totengedenken an verstorbene Weidkameraden nahm Landtagsabgeordneter DI Berlakovich Stellung zum neuen Jagdgesetz, sowie zu den Themen „Jägerschaft und deren Stellung in der Gesellschaft“ und „die Jagd als Wirtschafts- und Wertschöpfungsfaktor“.
Bezirkshauptmann ORR Mag. Trummer berichtet über innerorganisatorische Veränderungen in der Bezirkshauptmannschaft in Richtung bessere Kundenorientierung und verwies weiters auf das neue Jagdgesetz und die damit verbundenen Aufgaben. Außerdem erwähnte er auch auf die bereits abgeschlossenen Jagdgebietsfeststellungen der Eigenjagdgebiete und die in der zweiten Jahreshälfte 2005 folgende Feststellung der Genossenschaftsjagdgebiete.

Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den Jagdlichen Bericht:

  • Der Rotwildbestand im Bezirk ist derzeit als gut zu bezeichnen; die Qualität der Trophäen gegenüber dem Vorjahr hat sich gesteigert.
  • Beim Rehwild lag 2004 die Abschussplanerfüllung über 90 %; die Trophäenqualität war durchschnittlich. Ein großes Problem stellt nach wie vor der Straßentod dar, der bereits 10 % der Jahresstrecke betrug.
  • Die Abschusszahlen beim Muffelwild sind gegenüber den Vorjahren gleich geblieben, wobei das Vorkommen auf den Raum Geschriebenstein beschränkt ist.
  • Mit der starken Zunahme des Schwarzwildbestandes sind auch vermehrte Wildschäden verbunden. Revierübergreifende Bewegungsjagden werden daher auch hinkünftig notwendig sein.
  • Niederwild: Der Hase erholt sich erfreulicherweise in gewissen Regionen des Bezirkes sehr gut, was sicherlich auf das stark reduzierte Fuchsvorkommen und auf die anhaltende Räude zurückzuführen ist.
  • Beim Fasan und dem Rebhuhn war 2004 eine gleichbleibende Strecke gegenüber 2003 zu verzeichnen.
Abschließend verwies der Bezirksjägermeister auf die vom Verband angebotenen Seminare und Kurse und auf den für die Jägerschaft des Bezirkes Oberpullendorf gegründeten Jagdhundefonds, der bereits zum Tragen kommt.

Landesjägermeister-Stellvertreter DI Ringl berichtete über die Änderungen im neuen Jagdgesetz und kam ausführlich auf den durch die Verbauung und den Ausbau der Straßen und Güterwege immer kleiner werdenden Lebensraum des Wildes zu sprechen.

In seinem Referat betonte er auch die Bedeutung und Notwendigkeit der „Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen“ und erwähnte dabei neben dem verbandseigenen Info-Blatt, das vierteljährlich an alle Jagdkarteninhaber zur Versendung kommt, die wald- und jagdpädagogische Ausbildungsstätte „Werkstatt Natur“ in Marz, die bis dato bereits von mehr als 3.000 Kindern und ihren Lehrkräften besucht wurde.

Der Bezirksjagdtag endete mit den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.

Fond zur Unterstützung der Jagdhundeführer des Bezirkes Oberpullendorf

Konstituierende Sitzung des Verwaltungsrates am 16.06.05
im Gasthaus „Zur Schießstätte“ in Steinberg-Dörfl

Bei der Konstituierenden Sitzung wurde, wie lt. Statuen vorgeschrieben das Gremium gewählt.

Vorsitzender: Bezirksjagdhunde Referent Fruhstuck Anton, 7371 Unterrabnitz, Am Kastell 4

Stellvertreter: Jost Werner, 7302 Kroatisch Minihof, Hauptstraße 81

Schriftführer: Aumüllner Emmerich, 7453 Steinberg-Dörfl, Neugasse 5

Kassier: Rittenbacher Franz, 7311 Neckenmarkt, Am Steinbruch 19

Weitere Mitglieder:
Frühstück Christoph, 7441 Deutsch Gerisdorf, Angerweg 6
Hoschopf Franz, 7372 Weingraben, Stefansgasse 25
OFö. Ing. Prenner Alexander, 7350 Stoob, Mitterwald 33
Wasinger Walter, 7322 Lackenbach, Neustiftgasse 7b


Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind auch die jeweiligen Ansprechpersonen in ihren Hegeringen.
Sie sind bei jedem Schadensfall umgehend zu informieren.

Es sind dies für den

Hegering I: Rittenbacher Franz , 02610/428 53, 0676/604 50 11
Hegering II: Jost Werner, 0664/914 82 00
Hegering III: Aumüllner Emmerich, 02612/83 24
Hegering IV: Frühstück Christoph, 0664/462 28 62
Hegering V: OFö. Ing. Prenner Alexander, 02612/438 54, 0664/817 00 52
Hegering VI: Wasinger Walter, 0664/493 30 54
Hegering VII: Hoschopf Franz, 02617/33 54, 0664/164 76 70

Informationen

  • Im Gebiet um Sopron wurde Kahlwild für Untersuchungszwecke mit Sendern versehen. Diese Sender werden gut sichtbar um den Träger getragen und am Ende der Untersuchung automatisch abgesprengt. Es wird gebeten, speziell auch in den angrenzenden Reviere in Österreich (im Bezirk Eisenstadt im Hegering I und in den Bezirken Mattersburg und Oberpullendorf) diese Stücke nicht zu bejagen. Gefundene Sender bitte beim Bezirksjägermeister oder beim Bgld. Landesjagdverband abgeben.

Burgenländischer Landesjagdverband, Bahnstraße 43/2/8, A-7000 Eisenstadt
Telefon: 02682/66 878, Fax: 02682/66 878-15, E-Mail:info@bljv.at
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