Archiv Bezirk Oberpullendorf
19.12.2008
Bezirkshubertusfeier
Im Rahmen der Bezirkshubertusfeier am 26. Oktober 2008 feierte die Jagdgesellschaft
Oberloisdorf das 30-jährige Bestandsjubiläum ihrer Hubertuskapelle. Der
musikalischen Einstimmung durch die Jagdhornbläsergruppe „St. Eustachius“
und der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Jagdleiter Josef Plank,
folgte die Ansprache von Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby, bei der
er die Bedeutung von Hubertusfeiern als Erntedank der Jägerschaft hervorhob.
Pfarrer Josip Banfic ging beim Dankgottesdienst auf die Hubertuslegende
ein und würdigte dabei den hl. Hubertus als Patron der Jägerschaft. Die
von der Jagdgesellschaft in Form von Wildspezialitäten angebotene Agape
rundete die Feier ab.

19.12.2008
Kindergarten Tschurndorf mit den Jägern im Revier
Im
Zuge eines Wandertages am 17. Juni 2008 haben die Jäger der Jagdgesellschaft
Tschurndorf die Kinder des örtlichen Kindergartens zur Besichtigung von
Reviereinrichtungen eingeladen. Beeindruckend für die Kinder waren dabei
insbesondere Erzählungen über Wildtiere und ihren Lebensraum.
19.12.2008
Brauchbarkeitsprüfung
Die Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde des Bezirkes Oberpullendorf fand
am 18. Oktober 2008 im Genossenschaftsjagdrevier Oberpullendorf statt.
Zur Prüfung waren 14 Hunde genannt, elf Hunde sind angetreten und haben
die Prüfung auch bestanden. Prüfungsleiter: Mf. Anton Fruhstuck Richter
und Helfer: HRL Stefan Pauer sen., Mag. Bernhard Dillhof, Emmerich Aumüller,
Peter Kurtz, Roland Rainer, Fö. Michael Bauer, Michael Ernsthofer, Fritz
Ernsthofer, Mf. Franz Koller Herzlichen Weidmannsdank der Jagdgesellschaft
Oberpullendorf unter der Jagdleitung von HRL Stefan Pauer sen. für die
Bereitstellung des Reviers.

15.10.2008
Rehbock – Schussverletzung
In
Deutschkreutz wurden im Juli zwei Rehböcke erlegt, die beide eine ähnliche
Schussverletzung aufwiesen. Die Schussverletzungen durch das Haupt stammen
von einem kleinen Kaliber, wahrscheinlich mit Vollmantelgeschoßen. Da
Wilderei angenommen werden muss, wurde bei der Polizei Anzeige erstattet.
15.10.2008
Wandertag der Unterfrauenhaider Kindergartenkinder
Im Revier Raiding Wald Nord angekommen, konnten Jagdaufseher Wolfgang
Banny und Jagdhundeführer Peter Hahn den Kindern viel vom Wald und seinen
Bewohnern erzählen und ihnen auf spielerische Weise Verhaltensregeln im
Wald vermitteln. Nach einer guten Jause in der Jagdhütte wurden die „müden
Wanderer“ zurück in den Kindergarten gebracht. Eine weitere Veranstaltung
mit den Schülern der Volksschule Unterfrauenhaid ist geplant.
14.08.2008
Bezirksjagdtag mit Hegeschau
Der
diesjährige Bezirksjagdtag wurde am 20. April 2008, wie in den Vorjahren,
in Lackenbach abgehalten. Die Hegeschau fand in den umgebauten und neu
adaptierten Räumlichkeiten des Schlosses Esterházy statt, der Bezirksjagdtag
im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker.
Nach Einleitung des Bezirksjagdtages durch die Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“
konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby neben der zahlreich vertretenen
Jägerschaft viele Ehrengäste begrüßen, darunter Landesrat DI Nikolaus
Berlakovich, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin
Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister DI Peter Prieler, Ehrenlandesjägermeister
wHR DI Friedrich Prandl, die Leiterin der Geschäftsstelle des Bgld. Landesjagdverbandes
Agnes Ferenczi sowie die Bezirksjägermeister der Bezirke Oberwart und
Güssing Ing. Klaus Gmeiner und Kurt Kanzer. Nach den Grußworten von Bürgermeister
Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden ging Landesrat
DI Berlakovich in seinen Ausführungen auf die Jagd im Zusammenhang mit
der EU (Novelle Landwirtschaftsgesetz – Änderung der Stilllegungsflächen
etc.) ein. Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Korner appellierte an
die Jägerschaft, sich an die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen
zu halten und darauf zu achten, dass Eingaben an die Bezirksverwaltungsbehörde,
wie z. B. die Abschusslisten, fristgerecht, richtig und vollständig ausgefüllt
zu erfolgen haben.
Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den jagdlichen
Bericht 2007:
Schalenwild:
Rotwild: Im Gegensatz zum Jahr 2006 konnte 2007 die Abschussplanerfüllung
wieder auf über 90 % gesteigert werden. Ein Problem stellten nach wie
vor die in der Altersklasse I erlegten Hirsche dar, die nicht die erforderliche
Reife haben. Rehwild: Die Abschussplanerfüllung lag im Berichtsjahr bei
93 %; die Qualität der Trophäen ist durchschnittlich. Muffelwild: Die
Abschusszahlen und die Qualität der Trophäen zeigen, dass die Bewirtschaftung
in der Vergangenheit richtig war. Nach wie vor sollte jedoch das Vorkommen
von Muffelwild im Bezirk auf eine bestimmte Region beschränkt bleiben.
Schwarzwild: Gegenüber dem Jagdjahr 2006 stieg die Abschusszahl im Jahr
2007 um 80 %. Bewährt haben sich dabei vor allem die revierübergreifenden
Drückjagden. Es bleibt abzuwarten, ob der Bestand durch diesen massiven
Eingriff zurückgegangen ist.
Niederwild:
Der Hasenbesatz ist leicht steigend; das Problem ist der Absatz.
Die Fasanstrecke 2007 ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Beim Rebhuhn war gegenüber 2006 ein Minus von 20 % zu verzeichnen.
Insgesamt ist für die Erhaltung des Niederwildes nach wie vor die intensive
Bejagung von Raubwild und Raubzeug unerlässlich.
Raubwild:
Beim Fuchs gab es 2007 eine Steigerung der Abschusszahlen um 50 %; ebenso
sind auch die Abschüsse bei Dachs, Marder, Ilits und Wiesel durchwegs
steigend.
Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeiten
im Rahmen des Jagdhundereferates, insbesondere über die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds
und den uneigennützigen Einsatz der Bereichshundeführer mit ihren Jagdhunden.
Geschäftsführerin Agnes Ferenczi ging in ihren Ausführungen vor allem
auf organisatorische Belange des Landesjagdverbandes ein.
Landesjägermeister DI Peter Prieler behandelte in seinem Bericht die Themen:
-Landesjagdverband und dessen neu gewählten Funktionäre und Referenten
-„Werkstatt Natur“ – Ausbildungs- und Infozentrum für Kinder und Jugendliche
(von 2002 bis Ende 2007 haben bereits rd. 20.000 Kinder diese Einrichtung
besucht)
-Notwendigkeit der Weiterbildung der Jägerschaft, vor allem der Jagdaufseher,
die den so genannten „verlängerten Arm“ der Bezirksverwaltungsbehörde
darstellen
- Jagdliche Öffentlichkeitsarbeit durch das Verhalten eines jeden einzelnen
Jägers in der Öffentlichkeit
-„Landesentwicklungsprogramm Jagd“ (Erfassung von Wildkorridoren als Unterlage
für Straßenbau etc.)
- Jagd in Verbindung mit neuen EU-Regelungen
Nach Überreichung von Ehrenurkunden und goldenen Brüchen an langjährige
Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes endete der Bezirksjagdtag mit
den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.
14.08.2008
Kindergartenkinder und Volksschüler erkunden heimischen Wald
Auf Einladung der Neutaler Jäger unter Leitung von Jagdleiter Hubert Krukenfellner
unternahmen die Kinder des örtlichen Kindergartens mit ihren Kindergartenpädagoginnen
Gabi und Martina einen Ausflug in das Jagdrevier, bei dem auch Bürgermeister
Erich Trummer als Gast anwesend war. Die Kinder waren begeistert von den
Erzählungen über die heimische Tierwelt und hatten großen Spaß beim Erkunden
des Waldes. Eine Jause rundete den Revierausgang ab. Nach dieser gelungenen
Aktion waren über Initiative der Jagdgesellschaft Neutal die Schülerinnen
und Schüler der Volksschule ebenso auf Spurensuche im Wald, wo sie unter
anderem auch viel über Fauna und Flora erfahren konnten. Den Abschluss
des Schulausfluges bildete ein gemütliches Picknick.
Ausflüge mit Kindern und Jugendlichen in Wald und Flur sowie
der frühzeitige Umgang mit den Ressourcen der Natur stellen einen wesentlichen
Beitrag im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit dar. An dieser Stelle sei
allen WeidkameradInnen gedankt, die ihre Freizeit und die finanziellen
Mitteln aufbringen, Kindern die Jagd und die Arbeit des Jägers näherzubringen.
14.08.2008
Blitzschlag im Revier in Deutschkreutz
Am
4. Juni 2008 zog über das Revier in Deutschkreutz im Bezirk Oberpullendorf
ein heftiges Gewitter, dem ein erst vor kurzem errichteter Hochstand zum
„Opfer“ fiel; er wurde sprichwörtlich „ERLEGT“.
Die Kanzel brannte innerhalb kürzester Zeit komplett ab. Der Brand selbst
wurde durch den anschließenden starken Regen gelöscht.
Zum Zeitpunkt des Gewitters war der Hochstand nicht besetzt.
12.10.2007
Bezirkshubertusmesse
Am 4. November 2007 fand in der Pfarrkirche Neckenmarkt die bereits traditionelle
Hubertusmesse des Jagdbezirkes Oberpullendorf statt. Neben der zahlreich
vertretenen Jägerschaft und Ortsbevölkerung konnte Bezirksjägermeister
Ing. Reinhold Iby als Ehrengäste Landesjägermeister DI Peter Prieler und
Vertreter der politischen Gemeinde begrüßen. Die feierliche Messe wurde
musikalisch umrahmt von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ und
einer „Mädchenband“ aus Neckenmarkt. Im Anschluss fand eine symbolische
Streckenlegung mit einem Wildschwein statt, bei der Bezirksjägermeister
Iby den Nichtjägern unter den anwesenden Veranstaltungsbesuchern die Bedeutung
und den Sinn dieses Brauchtums erklärte. Die Jagdgesellschaft Neckenmarkt
lud die Gäste zur Agape mit Wildspezialitäten ein.
Revierübergreifende Bewegungsjagd
Durch die zunehmende Vermehrung des Schwarzwildes und die dadurch auftretenden
Schäden in der Landwirtschaft wurde im Spätsommer der Entschluss gefasst,
im Raum Deutschkreutz eine revierübergreifende Bewegungsjagd auf Schwarzwild
durchzuführen. Die Reviere EJ Deutschkreutz Esterházy, GJ und UJ Kleinwarasdorf,
GJ Horitschon, GJ Kroatisch Minihof und die GJ Nikitsch II erklärten sich
bereit, an dieser Jagd teilzunehmen. Die Vorbereitung und Organisation
war sehr aufwendig und es waren dafür mehrere Besprechungen notwendig.
Der Termin wurde mit 3. November 2007, dem Hubertustag, festgelegt. Der
Jagdbeginn war mit 9:30 Uhr festgelegt, das Jagdende mit 13:00 Uhr. Gejagt
sollte auf Schwarzwild und, durch die Vermehrung des Fuchses, auf Raubwild
werden. Insgesamt wurde eine Waldfläche von ca. 1.100 ha bejagt. Freigegeben
wurden Frischlinge, Sauen bis ca. 45 kg und Keiler; große Bachen
durften nicht erlegt werden. Je nach Größe der Reviere wurden drei große
und eine kleine Treibergruppe dabei eingesetzt, jede mit einer ausreichenden
Anzahl von Jagdhunden. Jede Gruppe durchstreifte gleichzeitig einen vorgegebenen
Revierteil, sodass das getriebene Wild immer in Bewegung gehalten wurde
und dadurch die angestellten Schützen vermehrt die Möglichkeit bekamen,
das getriebene Wild zu beschießen.
Um ausreichend Zeit für Nachsuchen und Versorgung des Wildes zu haben, wurde die Streckenlegung für 16:00 Uhr auf einer Wiese im Frauenbrunnbachtal angesetzt. Jedes Revier brachte das erlegte, mit einer vorgegebenen Farbe gekennzeichnete Wild und legte es zur gemeinsamen Strecke. Erlegt wurden insgesamt 47 Stück Schwarzwild und 12 Füchse. Überwältigend war der Anblick der an der Streckenlegung teilnehmenden Jäger, Jagdgehilfen und interessierten Zuschauer. Es waren rd. 400 Personen anwesend. Nach der Begrüßung der Anwesenden durch Bezirksjägermeister Ing. Iby, meldete ihm jeder Revierleiter die Strecke seines Reviers. Musikalisch gestaltet wurde die Streckenlegung von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“. Der Schüsseltrieb mit rd. 220 Jagdteilnehmern fand im Gasthaus Janits in Kleinwarasdorf statt. Vielleicht sind gut organisierte, vernünftig durchgeführte, revierübergreifende Bewegungsjagden ein Beitrag zur zukünftigen Lösung des Schwarzwildproblems.
Herzlichen Dank allen Revieren, die an dieser Jagd teilgenommen haben.
Brauchbarkeitsprüfung
Am 13. Oktober 2007 fand im Revier Oberpullendorf eine Brauchbarkeitsprüfung
mit nachstehendem Ergebnis statt. Prüfungsleiter: Mf. Anton Fruhstuck
Richter und Helfer: Stefan Pauer sen., Thomas Pauer, Stefan Pauer jun.,
Roland Rainer, Edgar Kunz, Josef Liebentritt, Mag. Bernhard Dillhof und
Michael Ernsthofer
Besten Dank der Jagdgesellschaft Oberpullendorf für die Bereitstellung
des Reviers.

19.10.2007
Schüler zu Gast beim Jagdaufseher der Genossenschaftsjagd Salmannsdorf
Die Volksschulkinder aus Deutsch Gerisdorf waren am 28. September 2007
zu Gast beim Jagdaufseher der Genossenschaftsjagd Salmannsdorf Christoph
Frühstück. Unter Aufsicht von Dir. Anton Schoberwalter wurde den Schülern
eine Stunde Sachunterricht geboten, in der sie viele Fragen direkt aus
der jagdlichen Praxis beantwortet bekamen. Große Freude bereitete Christoph
Frühstück den Kindern mit der Besichtigung seines Zwingers in Deutsch
Gerisdorf namens „Vom Schirnitzbachl“ mit den sieben kleinen Deutschen
Jagdterrier-Welpen. Dabei erhielten sie Informationen über diese spezielle
Jagdhunderasse, die Zucht und die Verwendung von Jagdhunden. Abschließend
wurde den Kindern eine kleine Jause gereicht. Für Fragen rund um Zucht
und die Verwendung dieses Vollgebrauchshundes steht Christoph Frühstück
selbstverständlich auch der Jägerschaft unter der Tel.Nr.: 0664/4622862
oder unter fruehstueck@bnet.at gerne zur Verfügung.
01.08.2007
Bereichshundeführer
HRL Erich Artner, 7361 Lutzmannsburg, Neustiftgasse 2, hat sich
als Bereichshundeführer mit seiner Brandlbracke zur Verfügung gestellt.
Für etwaige Nachsuchen ist er unter der Tel.Nr. 0664/9964740 zu verständigen.
Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 29. April 2007 in Lackenbach
Der Bezirksjagdtag 2007 wurde wie in den Vorjahren im Gasthaus Stocker in Lackenbach abgehalten; die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Esterhazy statt.
Nach den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ konnte Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft viele Ehrengäste, darunter Landesrat DI Nikolaus Berlakovich, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Landesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl, die Leiterin der Geschäftsstelle des Bgld. Landesjagdverbandes Agnes Ferenczi sowie die Bezirksjägermeister der Bezirke Oberwart und Eisenstadt Ing. Klaus Gmeiner und DI Peter Prieler begrüßen. Nach den Grußworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden wies Landesrat DI Berlakovich in seinen Ausführungen darauf hin, dass ihm nach der Neuvergabe der Jagden im Burgenland die Kontinuität in Bezug auf den Schutz von Natur, Umwelt und Artenschutz wichtig sei. Hier kommt nach wie vor der Jägerschaft eine zentrale Bedeutung zu. Ebenso müssen auch die Interessen der verschiedenen Freizeitnutzer ausgeglichen werden.
Er dankte auch dem Bgld. Landesjagdverband für seine Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere für die Aktivitäten in der „Werkstatt Natur“ in Marz, wo seit der Eröffnung im Jahr 2002 bereits tausenden Kindern in anschaulicher und begreiflicher Weise die Zusammenhänge in der Natur näher gebracht werden konnten.
Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich bei der Jagd an die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen zu halten, vor allem aber darauf zu achten, dass Eingaben an die Bezirkshauptmannschaft wie z.B. Abschusspläne und Abschusslisten genau und richtig ausgefüllt, aber vor allem fristgerecht erfolgen.
Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den jagdlichen Bericht 2006:
Schalenwild:
Rotwild:
Der Abschuss ging gegenüber 2005 um 38 % zurück. Bei anhaltender Entwicklung
sind Maßnahmen zur Erhaltung eines guten Rotwildstandes zu überlegen,
da auch der Zuzug aus den benachbarten Bundesländern und aus Ungarn nicht
mehr im früheren Umfang gegeben ist.
Rehwild:
Der Abschuss wurde fast zur Gänze erfüllt; die Qualität der Trophäen ist
durchschnittlich. Auffallend ist der hohe Anteil an Straßentod (11 %)
und Fallwild (14 %).
Muffelwild:
Es wurden gute Muffelwidder erlegt; das Vorkommen ist im Bezirk nach wie
vor nur auf eine bestimmte Region beschränkt.
Schwarzwild:
Der Abschuss ging gegenüber 2005 um 7 % zurück; die Beibehaltung des derzeitigen
Bestandes wäre wünschenswert. Zu beachten ist weiterhin insbesondere der
Eingriff in die Frischlingsklasse (70 % des Gesamtabschusses) sowie die
artgerechte Fütterung.
Niederwildabschuss gegenüber 2005:
Hase: minus 29 %
Fasan: minus 22 %
Rebhuhn: minus 34 %
Wachtel: plus 53 %; es ist abzuwarten, ob diese Entwicklung auch weiterhin
anhält oder nur einmalig war.
Wildente: minus 11 %
Insgesamt ist für die Erhaltung des Niederwildes nach wie vor die intensive
Bejagung des Raubwildes notwendig.
Bezirkshundereferent Mf. Anton Fruhstuck berichtete über die Tätigkeit und die Finanzen des Bezirksjagdhundefonds.
Im Anschluss setzte der Bezirksjagdtag die Höhe der Jagdhundeabgabe für das Jagdjahr 2008 mit EUR 2,– pro Jahr und Jäger fest; die Einhebung erfolgt wieder im Zuge der Jagdkartenverlängerung. Die Vereinheitlichung der Höhe dieser Abgabe für alle Bezirke des Burgenlandes erfolgt aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung. Mit diesen Geldern werden Jagdhundeführer, deren Hunde bei der Jagdausübung zu Schaden kommen oder umgekommen sind, unterstützt.
Landesjägermeister wHR DI Prandl ging in seinen Ausführungen auf folgende Themen ein:
Abschließend ging der Landesjägermeister aus Anlass des Beginns einer neuen Jagdperiode auf Themen ein, wie Wildbewirtschaftung, Gestaltung von Lebensräumen in Wald und Feld bzw. Projekte zur Rückgewinnung von bereits verlorenen Lebensräumen für das Wild. Nach Ehrung langjähriger Verbandsfunktionäre und Mitglieder des Bgld. Landesjagdverbandes endet der Bezirksjagdtag mit Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.
Nachsuchenbericht 2006 von Bezirksjagdhundereferent Mf. Anton Fruhstuck
Im Jagdjahr 2006 leisteten 13 Bereichshundeführer aus dem Bezirk Oberpullendorf
78 erfolgreiche Nachsuchen auf Schalenwild:
Rotwild: 6 Stück
Rehwild: 23 Stück
Schwarzwild: 49 Stück
Weiters wurden 18 Stück Raubwild erfolgreich nachgesucht.
Der Wert des gefundenen Wildes betrug ca. EUR 6.400,–.
Schüler im Jagdrevier
Am
8. Juni 2007 waren die Schüler der Volksschule Deutsch- Gerisdorf unter
Aufsicht von Direktor Anton Schoberwalter zu Besuch im Jagdrevier von
Salmannsdorf. Im Zuge eines Revierganges mit dem Schwerpunkt Niederwild
wurden die Kinder von den beiden Jägern der Jagdgesellschaft Salmannsdorf
Christoph Frühstück und Edgar Lackner über den Sinn der Jagd und der Reviereinrichtungen
sowie die Wildkunde aufgeklärt. Als Begleitung durfte die Hündin „Vera
vom Dachsgschleif“ anwesend sein. Im Anschluss an die anstrengende Revierrunde
lud die Jagdgesellschaft zu Wildschweinwürstel, Wildschweinrohschinken,
frischem Hausbrot von Frau Pinzker und Getränken ein.
Bezirkshubertusfeier in Strebersdorf am 29. Oktober
2006
Die Bezirkshubertusfeier bei der Hubertuskapelle in Strebersdorf war trotz
des regnerischen Wetters gut besucht. Bezirksjägermeister Ing. Reinhold
Iby konnte die Bürgermeister von Lutzmannsburg und Frankenau, den Ortsvorsteher
der Gemeinde Strebersdorf, die Vertreter der Jagdausschüsse und Urbarialgemeinden,
eine große Anzahl von Weidkameraden und viele Bewohner der umliegenden
Gemeinden begrüßen. Die hl. Messe wurde von Pfarrer Mag. Kuzmich zelebriert
und von der Jagdhornbläsergruppe „St. Eustachius“ Mannersdorf musikalisch
gestaltet. Die anschließende Agape fand im Feuerwehrhaus Strebersdorf
statt. Herzlichen Dank allen Beteiligten und vor allem der Strebersdorfer
Jägerschaft für die Organisation dieser Veranstaltung.
Martinimarkt in Neckenmarkt am 11. November 2006
Die Neckenmarkter Jägerschaft bereicherte heuer zum ersten Mal den traditionellen
Martinimarkt mit einem Wildbretverkaufsstand mit Wildbret vom Hirsch,
Reh, Wildschwein und Hasen sowie Wildwurst. Die große Nachfrage zeigte,
dass ansprechend präsentiertes Wildfleisch einen großen Interessentenkreis
bei den Nichtjägern anspricht. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung
von der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.
Konsul KR Michael Leier - ein 60er
Der Unternehmer und langjährige Jagdpächter der Genossenschaftsjagd Unterfrauenhaid
Konsul KR Michael Leier feierte am 12. November 2006 seinen 60. Geburtstag.
Zu diesem Anlass gratulierten Bezirksjägermeister Ing. Iby und die Jagdhornbläsergruppe
„Blaufränkischland“ mit Wildbret aus Neckenmarkt und Jagdhornmusik. Herzlichen
Glückwunsch!
Schießveranstaltungen
2006 - Ergebnisse
Im Frühjahr 2006 wurden in allen 7 Bezirken die Bezirksmeisterschaften
im Jagdlichen Schießen abgehalten ... Ergebnisse hier ...
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Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 23. April 2006 in Lackenbach
| Der Bezirksjagdtag 2006 wurde heuer bereits zum vierten Mal in Lackenbach veranstaltet. Die Hegeschau fand in den Räumlichkeiten des Schlosses Lackenbach statt, während der Bezirksjagdtag im gegenüberliegenden Gasthaus Stocker abgehalten wurde. Nach den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“ eröffnete Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby den Bezirksjagdtag 2006 und konnte neben einer großen Anzahl Jäger zahlreiche Ehrengäste, darunter Landesrat DI Nikolaus Berlakovich, Bezirkshautpmann-Stellvertreterin Mag. Ursula Korner, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Landesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl und Landesjägermeister-Stellvertreter DI Helmut Ringl begrüßen. Nach den Großworten von Bürgermeister Ing. Dorner und dem Gedenken an verstorbene Weidkameraden berichtete Landesrat DI Berlakovich über die „Vogelgrippe“ und die notwendigen Präventivmaßnahmen, die Leistungen der Jägerschaft im modernen Ökosystem und die guten Ansätze für gemeinsame Lösungen zwischen Jagd, Straßen-bau, Raumplanung, Naturschutz, Tourismus etc. Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Mag. Korner appellierte an die Jägerschaft, sich bei der Jagd an die gesetzlichen Bestimmungen und an die Verordnungen zu halten, speziell in Hinblick auf Wildfütterungen und Kirrungen in den Waldgebieten. Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den jagdlichen Bericht über das Jagdjahr 2005. Schalenwild: Rotwild: Rehwild: Muffelwild: Schwarzwild:
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Niederwild: Der Bezirksjagdhundereferent Anton Fruhstuck berichtete über den seit 1.2.2005 bestehenden Jagdhundefonds, der als Unterstützung des Jagdhundewesens im Bezirk geschaffen wurde und durchwegs ein positives Echo zeigt. Insbesondere unterstützt werden von diesen Geldern nämlich Jagdhundeführer, deren Hunde bei Bewegungsjagden, Nachsuchen und bei der Raubwildbejagung zu Schaden kommen oder umkommen. Die Höhe der Jagdhundeabgabe für das Jagdjahr 2007 setzte der Bezirksjagdtag mit weiterhin EUR 5,– pro Jahr und Jäger fest. Die Einhebung erfolgt wieder mit der Jagdkartenverlängerung. Landesjägermeister wHR DI Prandl berichtete über das vorgesehene Projekt zur Ermittlung der Altersbestimmung beim Rotwild im Burgenland und die zunehmenden Verbissschäden durch Rehwild, insbesondere in Weingartengebieten. Hier soll mit der Vorverlegung der Schusszeit für Böcke der Klasse II und Schmalrehe auf 16. April Abhilfe geschaffen werden. Beim Schwarzwild verwies er auf eine Erhebung, derzufolge ab einer Gewichtsklasse von 31 kg wesentlich mehr männliche als weibliche Stück zur Strecke kommen. Es ist Vorsicht geboten, dass dadurch die Bestände nicht in die Höhe schnellen. Weiters ging der Landesjägermeister ein auf die Geflügelpest (Vogelgrippe) und deren Auswirkungen auf die Jagd, die Umsatzsteuerpflicht bei Verpachtung von Eigenjagdgebieten durch pauschalisierte Land- und Forstwirte und die Selbstvergebührung der neuen Jagdpachtverträge. Aufgezeigt wurde von ihm auch die Notwendigkeit öffentlichkeitswirksamer Projekte und Veranstaltungen, für die sich u.a. die „Werkstatt Natur“ bestens eignet; besucht haben diese Erlebnisstätte mit Ende Jänner 2006 bereits rd. 5.300 Kinder und Jugendliche. Abschließend kündigte der Landesjägermeister die Erweiterung des Versicherungspaketes für die Verbandsmitglieder sowie einen Artikel in einem der nächsten Info-Blätter zum Thema „Jagdstörung durch Jagdgegner“ an. Der Bezirksjagdtag endete mit den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“. |
Besuch im Jagdrevier
Nina
Böhm, Martin Grabner, Michael Schermann, Rene Renner, Kathrin Böhm, Andreas
Csitkovits, Jacob Schermann, Marcel Horvath, Denise Wachter, Kerstin Prohaska,
Isabella Renner, Otto Nöst und Sandra Petz. Jäger Kurt Kappel und Direktor
Anton Schoberwalter sowie Jäger Christoph Frühstück mit seinem deutschen
Jagdterrier „Vera“ vom Dachgschleif.
Kinder der Volksschule Deutsch-Gerisdorf besuchten am 26. Juni 2006 das Jagdrevier Salmannsdorf. Bei einem Revierrundgang wurde von den beiden Jägern Christoph Frühstück und Kurt Kappel den Schülern die Nutzung und Funktion des Waldes erklärt; ebenso gab es Informationen zu den heimischen Wildtieren und den im Revier notwendigen Reviereinrichtungen. Eingegangen wurde aber auch auf die Aufgaben und Arbeiten des Jägers sowie die Einhaltung der „Hausordnung“ für alle Naturnutzer.
Revierübergreifende
Ansitzjagd
Am 17. und 18. Feber 2006 wurde in der „Hegegemeinschaft Blaufränkischland“ eine revierübergreifende Ansitzjagd auf Raubwild und Raubzeug durchgeführt. Daran teilgenommen haben die Reviere Deutschkreutz, Haschendorf, Horitschon, Kleinwarasdorf, Neckenmarkt, Unterpullendorf und Weppersdorf. Bei der Streckenlegung vor dem Heurigenlokal Duschanek in Horitschon konnten 1 Marderhund, 2 Dachse, 17 Füchse, 11 Marder und 1 Iltis zur Strecke gelegt werden. Die Strecke wurde von der „Jagdhornbläsergruppe Blaufränkischland“ in bewährter Manier verblasen. Sowohl der Marderhund, der in der Genossenschaftsjagd Unterpullendorf erlegt wurde, als auch ein Großteil der Füchse waren von der Räude befallen, das bedeutet, die Jägerschaft wird sich noch längere Zeit mit dieser Krankheit auseinandersetzen müssen.
Bezirksjagdtag mit Hegeschau am 24. April 2005 in Lackenbach
Der Bezirksjagdtag 2005 wurde nunmehr zum dritten Mal in Lackenbach veranstaltet,
wobei die Hegeschau in den Räumen des Schlosses Lackenbach und der
Bezirksjagdtag im Gasthof Stocker stattgefunden haben.
Nach den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“
eröffnete Bezirksjägermeister Ing. Reinhold Iby den Bezirksjagdtag
2005 und konnte neben der zahlreich vertretenen Jägerschaft eine
große Anzahl von Ehrengästen, darunter Klubobmann Landtagsabgeordneten
DI Nikolaus Berlakovich, Bezirkshauptmann ORR Mag. Klaus Trummer, Bezirkshauptmann-Stellvertreter
Mag. Ursula Korner, Bürgermeister Ing. Heinrich Dorner, Landesjägermeister-Stellvertreter
DI Helmut Ringl und die Bezirksjägermeister der Bezirke Eisenstadt,
Mattersburg und Oberwart DI Peter Prieler, Ing. Herbert Kraut und Ing.
Klaus Gmeiner begrüßen.
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Ing. Dorner
und dem Totengedenken an verstorbene Weidkameraden nahm Landtagsabgeordneter
DI Berlakovich Stellung zum neuen Jagdgesetz, sowie zu den Themen „Jägerschaft
und deren Stellung in der Gesellschaft“ und „die Jagd als
Wirtschafts- und Wertschöpfungsfaktor“.
Bezirkshauptmann ORR Mag. Trummer berichtet über innerorganisatorische
Veränderungen in der Bezirkshauptmannschaft in Richtung bessere Kundenorientierung
und verwies weiters auf das neue Jagdgesetz und die damit verbundenen
Aufgaben. Außerdem erwähnte er auch auf die bereits abgeschlossenen
Jagdgebietsfeststellungen der Eigenjagdgebiete und die in der zweiten
Jahreshälfte 2005 folgende Feststellung der Genossenschaftsjagdgebiete.
Bezirksjägermeister Ing. Iby brachte im Anschluss den Jagdlichen Bericht:
Landesjägermeister-Stellvertreter DI Ringl berichtete über die Änderungen im neuen Jagdgesetz und kam ausführlich auf den durch die Verbauung und den Ausbau der Straßen und Güterwege immer kleiner werdenden Lebensraum des Wildes zu sprechen.
In seinem Referat betonte er auch die Bedeutung und Notwendigkeit der „Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen“ und erwähnte dabei neben dem verbandseigenen Info-Blatt, das vierteljährlich an alle Jagdkarteninhaber zur Versendung kommt, die wald- und jagdpädagogische Ausbildungsstätte „Werkstatt Natur“ in Marz, die bis dato bereits von mehr als 3.000 Kindern und ihren Lehrkräften besucht wurde.
Der Bezirksjagdtag endete mit den Klängen der Jagdhornbläsergruppe „Blaufränkischland“.
Fond zur Unterstützung der Jagdhundeführer des Bezirkes Oberpullendorf
Konstituierende Sitzung des Verwaltungsrates am 16.06.05
im Gasthaus „Zur Schießstätte“ in Steinberg-Dörfl
Bei der Konstituierenden Sitzung wurde, wie lt. Statuen vorgeschrieben das Gremium gewählt.
Vorsitzender: Bezirksjagdhunde Referent Fruhstuck Anton, 7371 Unterrabnitz, Am Kastell 4
Stellvertreter: Jost Werner, 7302 Kroatisch Minihof, Hauptstraße 81
Schriftführer: Aumüllner Emmerich, 7453 Steinberg-Dörfl, Neugasse 5
Kassier: Rittenbacher Franz, 7311 Neckenmarkt, Am Steinbruch 19
Weitere Mitglieder:
Frühstück Christoph, 7441 Deutsch Gerisdorf, Angerweg 6
Hoschopf Franz, 7372 Weingraben, Stefansgasse 25
OFö. Ing. Prenner Alexander, 7350 Stoob, Mitterwald 33
Wasinger Walter, 7322 Lackenbach, Neustiftgasse 7b
Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind auch die jeweiligen Ansprechpersonen
in ihren Hegeringen.
Sie sind bei jedem Schadensfall umgehend zu informieren.
Es sind dies für den
Hegering I: Rittenbacher Franz , 02610/428 53, 0676/604
50 11
Hegering II: Jost Werner, 0664/914 82 00
Hegering III: Aumüllner Emmerich, 02612/83 24
Hegering IV: Frühstück Christoph, 0664/462
28 62
Hegering V: OFö. Ing. Prenner Alexander, 02612/438
54, 0664/817 00 52
Hegering VI: Wasinger Walter, 0664/493 30 54
Hegering VII: Hoschopf Franz, 02617/33 54, 0664/164 76
70
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