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Archiv

19.12.2008
Ausdauer macht sich belohnt
Beim zwölften Ansitz innerhalb von vier Monaten konnte Militär kom man - dant von Burgenland Brigadier Mag. Johann Luif am 20. August 2008 im Genossenschaftsjagdrevier Bernstein mit Jagdpächter Brigadier i.R. Gerd Dirmüller einen 6-jährigen, sehr starken ungeraden 8er-Bock erlegen. Der Bock wog aufgebrochen und ohne Haupt 18 kg; Geweihgewicht: 350 g.

19.12.2008
Es kann aber auch schneller gehen
Etwa ein Monat später hatte der ehemalige Militärkommandant von Burgenland, Gen.Lt. Friedrich Dialer, ein kräftiges Weidmannsheil. Er konnte im Genossenschaftsjagdrevier Bernstein bereits beim dritten Nachtansitz eine starke 3-jährige Bache erlegen; aufgebrochen wog der Schwarzkittel 87 kg. Bei der Nachsuche leistete die vom Jagdaufseher, Polizeikontrollinspektor Josef Meichenitsch geführte BGS-Hündin eine mustergültige Sucharbeit. Dieser Schwarzwildabschuss war das Geschenk aus Anlass des 70. Geburtstages von Gen.Lt. Friedrich Dialer von Jahrgangskameraden und Jagdpächter Brigadier i.R. Gerd Dirmüller.

19.12.2008
Hubertuskapelle – Einweihung
Am 15. November 2008 wurde die von der Jagdgesellschaft Zuberbach unter Jagdleiter Baumeister Josef Petrakovits neu errichtete Hubertuskapelle feierlich eingeweiht. Zelebriert wurde die hl. Messe von Pfarrer Franz Eisner mit Unterstützung von Pfarrer Andreas Dubiel und der evangelischen Pfarrerin aus Großpetersdorf Silke Dantine. Für die feierliche Umrahumg der Zeremonie sorgte die Jagdhornbläsergruppe Südburgenland unter der Leitung von Hornmeister Rudolf Dragosits. Im Anschluss lud die Jagdgesellschaft zur Wildbretverkostung. Die Jagdgesellschaft Zuberbach dankt allen Helfern und Sponsoren, die zur Errichtung sowie zur Ausrichtung des Festes beigetragen haben.

19.12.2008
Brauchbarkeitsprüfung im Bezirk Oberwart
Seit Einführung des reinrassigen Pflichthundes im Burgenland fand am 26. Oktober 2008 im Genossenschaftsjagdrevier Jabing die 38. Brauchbarkeitsprüfung statt. Zur Prüfung wurden acht Hunde genannt; davon haben sechs an der Prüfung teilgenommen und haben diese erfolgreich bestanden. Die im Revier Jabing bereits über drei Jahrzehnte hindurch veranstalteten Brauchbarkeitsprüfungen des Bezirkes Oberwart nahm Bezirksjägermeister Fo.Vw. Ing. Klaus Gmeiner zum Anlass, der Jagdgesellschaft namens der Bezirksgeschäftsstelle mit einer Urkunde zu danken.

15.10.2008
Revierinhaberbesprechung
„Jäger für Krebshilfe“ – unter diesem Motto stand am 3. Oktober 2008 die Revierinhaberbesprechung des Bezirkes Oberwart in Eisenberg/P., bei der BJM Ing. Klaus Gmeiner mehr als 200 WeidkameradInnen begrüßen konnte.
Im Vortrag von DI Dr. Leopold Cecil über die Biotopverbesserung für die heimischen Wildarten waren zahlreiche Ratschläge für die Revierinhaber enthalten; er zeigte aber auch in seinen Ausführungen Fehler auf, die beim Anlegen solcher Biotope vermieden werden sollten.

Im zweiten Referat „6 Jahre Wachteljagd in Serbien“ schilderte Hegeringleiter Prim. Univ.Doz. Dr. Walter Kuber in humorvoller Weise die oft nicht einfache Bejagung der Wachtel bis zum Verzehr derselben.

Dank der Spendenfreudigkeit der Anwesenden konnte der Bezirksjägermeister im Rahmen dieser Veranstaltung namens der Jägerschaft des Bezirkes eine Spende in der Höhe von EUR 1.010,87 an Vorstandsmitglied der Österreichischen Krebshilfe Burgenland Prim. Univ.Doz. Dr. Walter Kuber übergeben.

14.08.2008
Maiandacht
Bei herrlichem Wetter feierten am 26. Mai 2008 zahlreiche Gläubige gemeinsam mit den Jägern bei der Hubertuskapelle am Wege der Harmonie in Pinkafeld die Maiandacht. Im Anschluss lud BJM-Stv. HRL Kurt Schuch namens der Pinkafelder Jägerschaft zu einer Agape ein.

14.08.2008
Seltener Befund
Anfang Mai 2007 wurde im Genossenschaftsjagdrevier Bernstein von Jagdpächter Brigadier i.R. Gerd Dirmüller eine Rehgeiß mit einem Gewicht von 16 kg erlegt. Sie zeigte vor dem Schuss insofern ein abnormes Verhalten, als dass sie sich immer wieder in einer Wiese einlagerte und hoch wurde.

Beim Aufbrechen konnte außer einer ockergelben verfärbten Leber vorerst kein abnormer Befund festgestellt werden. Beim Öffnen des Schlosses fiel ein blasiges Gebilde auf, das mit Fremdinhalt gefüllt war. Bei genauer Betrachtung konnte das Organ als Gebärmutter identifiziert werden. Im Inneren der Gebärmutter war ein bräunlicher trüber flüssiger Inhalt mit knöchernen Beimengungen (Teile der Schädelkalotte, unterschiedliche Wirbelknochen, zwei Schulterblätter, zwei Oberarmknochen, zwei Oberschenkelknochen, zwei Unterarmknochen, zwei Unterschenkelknochen, Rippen, Mittelfußknochen und Teile des knöchernen Beckens). Nachdem die Knochen vollkommen ausgebildet waren, ist das Vorliegen eines Geburtsproblems anzunehmen – die Geiß konnte nicht setzen. Eine zu große Frucht, Lageanomalien der Frucht, Missbildungen an den Weichteilen, Flüssigkeitsansammlungen in den Körperhöhlen (Bauchwassersucht) kommen als Ursache in Frage. Ungeklärt bleibt, ob eine Mehrlingsträchtigkeit vorlag.

In der freien Wildbahn gehen etwa 1 bis 6 % des Verlustes beim weiblichen Rehwild auf Geburtsanomalien zurück. Nachdem das Erlegungsdatum vor der üblichen Setzzeit lag, ist davon auszugehen, dass die abgestorbene Frucht bereits aus dem Vorjahr stammte, die Geiß also 2005 beschlagen wurde.

In der Literatur konnte kein Hinweis auf einen solchen Fall gefunden werden.

20.03.2008
Schüler im Jagdrevier
Bei einem Revierausgang mit der Jagdgesellschaft Weiden/ Rechnitz am Beginn des Schuljahres 2007/08 war den Schülern der örtlichen Volksschule die Begeisterung über die verantwortungsvolle Arbeit des Jägers ins Gesicht geschrieben. Neben der Vielzahl von Informationen sowie Beantwortung zahlreicher Fragen rund um die Jagd wurde insbesondere auf das Jagdhornblasen eingegangen und der Jagdhund als treuer Begleiter des Jägers vorgestellt.
Mit einem kleinen Imbiss endete der schöne Jagdausflug.

Ausflüge mit Kindern und Jugendlichen in Wald und Flur sowie der frühzeitige Umgang mit den Ressourcen der Natur stellen einen wesentlichen Beitrag im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit dar. An dieser Stelle sei allen WeidkameradInnen gedankt, die ihre Freizeit und die finanziellen Mitteln aufbringen, Kindern die Jagd und die Arbeit des Jägers näherzubringen.

10.12.2007
Straßenfest der Jägerschaft Schachendorf
Die Jägerschaft Schachendorf veranstaltet seit 2001 jährlich am letzten Samstag im Juli ihr bereits traditionell gewordenes Straßenfest. Am Vorplatz des Jagdhauses in Schachendorf können die zahlreichen Gäste in gemütlicher Heurigenatmosphäre der Musik von „Chips und Franz“ lauschen und die hausgemachten Speisen verkosten. Neben dem typischen Wildgulasch werden den Besuchern auch pikante Hauswürstel sowie selbst gemachte Mehlspeisen der heimischen Küche angeboten. Ein kühles Bier vom Fass und verschiedene Weinsorten der Region runden das kulinarische Angebot ab. Aufgrund des regen Interesses seitens der Ortsbevölkerung wurde 2006 erstmals auch eine Bar mit köstlichen Cocktails eröffnet. Im selben Jahr brachte auch der ORF einen Bericht über dieses Straßenfest.

Der Gesamterlös des ersten Straßenfestes 2001 wurde durch den Jagdpächter Komm.Rat Gustav Katzbeck dem Kindergarten des Ortes zur Anschaffung neuer Spielsachen übergeben. Seither stellen sich alle freiwilligen Helfer in den Dienst der guten Sache, indem die Erlöse der folgenden Jahre u.a. der Volksschule Dürnbach-Schachendorf, der Feuerwehr Schachendorf, der Tamburizzagruppe des Ortes sowie der U14-Mannschaft des Sportvereins zu Gute kamen. Im heurigen Jahr mussten die Gäste aufgrund eines Gewitters in den überdachten Innenhof des Jagdhauses ausweichen. Trotzdem wurde auch diesmal wieder bei ausgelassener Stimmung bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Durch den spontanen Frühschoppen am nächsten Morgen konnte die Spendenkasse noch zusätzlich aufgebessert werden. Der diesjährige Gesamterlös des Straßenfestes kommt dem „Fun Court Platz“ Schachendorf zu Gute.

Die Jägerschaft Schachendorf bedankt sich bei allen fleißigen Händen, die immer mithelfen dieses Fest zu ermöglichen und freut sich darauf, im nächsten Jahr wieder zahlreiche Besucher begrüßen zu dürfen.

 

Brauchbarkeitsprüfung 2006
Zu der für 22. Oktober 2006 vorgesehenen 36. Brauchbarkeitsprüfung im Bezirk Oberwart waren 16. Jagdhunde gemeldet. Aufgrund des veränderten Prüfungsgeländes durch die großteils angelegten Brachen und Wiesen im Revier Jabing wurde die Prüfung mit sechs Jagdhunden auf den 15. Oktober 2006 in das Revier Schönherrn vorverlegt. Von diesen sechs auf ihre Brauchbarkeit geprüften Jagdhunden haben fünf Hunde die Prüfung erfolgreich bestanden; ein Jagdhund wurde wegen Schussscheue ausgeschieden. Als Richter fungierten Mf. Franz Ulreich aus Schönherrn und Ulreich Manfred aus Aschau. An der Brauchbarkeitsprüfung am 22. Oktober 2006 in Jabing nahmen von den restlichen zehn gemeldeten Jagdhunden nur acht teil. Diese acht Jagdhunde wurden auf ihre Brauchbarkeit geprüft und haben die Prüfung erfolgreich bestanden. Als Richter fungierten Prüfungsleiter Mf. Franz Ulreich, BJM Ing. Klaus Gmeiner, BJM-Stv. Ing. Reinhard Berger, Adolf Schuh und Johann Adelmann. Namens der Jägerschaft des Bezirkes Oberwart sowie namens des Bezirksjagdhundereferenten Mf. Franz Ulreich herzlichen Weidmannsdank an die Jagdgesellschaft Jabing unter der jagdlichen Leitung von Franz Titz für das bereits zum 30. Mal zur Verfügung gestellten Revier.

Rehbock aus Netz befreit
In den frühen Morgenstunden am 8. August 2006 verfing sich ein gut veranlagter junger Rehbock im Netz, welches den Sportplatz in Spitzzicken, Bezirk Oberwart, seitlich begrenzt. Eine Frau entdeckte den Bock und verständigte hierauf den Jagdleiter der Jagdgesellschaft Spitzzicken, Josef Kuktits, dem es zusammen mit einem Jagdkollegen gelang, das verängstigte Tier zu beruhigen und an den Vorder- und Hinterläufen zu fixieren. Der herbeigerufene Tierarzt Dr. Thomas Neudecker - selbst ein Jäger - konnte durch Verabreichung eines Beruhigungsmittels den Bock „stabilisieren“, wonach seine Befreiung aus dem Netz möglich war. Nach einer kreislaufstützenden Injektion wurde der Bock wieder in die freie Wildbahn entlassen. Diese beispielgebende Aktion fand bei der zahlreich anwesenden Ortsbevölkerung von Spitzzicken große Zustimmung.

Schießveranstaltungen 2006 - Ergebnisse
Im Frühjahr 2006 wurden in allen 7 Bezirken die Bezirksmeisterschaften im Jagdlichen Schießen abgehalten ... Ergebnisse hier ... mehr

Jahreshauptversammlung 2006 der Bereichshundeführer
Die 1. Jahreshauptversammlung der Bereichshundeführer des Bezirkes Oberwart fand am 3. März 2006 im Restaurant „Wiesflecker Hof“ in Wiesfleck statt.

Dabei konnte Bezirksjagdhundereferent Mf. Franz Ulreich auch Bezirksjägermeister- Stellvertreter Ing. Reinhard Berger begrüßen, der den anwesenden Bereichshundeführern für ihren unermüdlichen Einsatz bei Nachsuchen auf angeschweißtes und angefahrenes Schalenwild und bei revierübergreifenden Baujagden dankte.

2005 konnten von den Bereichshundeführern trotz manchmal schwieriger Bedingungen 14 Stück Rehwild, 11 Stück Schwarzwild, 1 Rothirsch und 1 Damtier gefunden werden. Der Wildbretwert dieser Stücke betrug rund EUR 1.600,–.

Weiters wurden von den Bereichshundeführern, die Deutsche Jagdterrier und Dachshunde führen, revierübergreifende Baujagden durchgeführt. Dabei wurden 23 Füchse, 5 Dachse und 5 Steinmarder zur Strecke gebracht.

Herzlichen Weidmannsdank unseren Bereichshundeführern für ihre Leistungen!

Mf. Helmut Wenzl aus Sulzriegel ist aus gesundheitlichen Gründen im März 2006 als Bereichshundeführer ausgeschieden. Er war seit 1987 Bereichshundeführer und hat mit seinen beiden Dachshunden viele erfolgreiche Nachsuchen getätigt. Weidmannsdank für seinen jahrelangen Einsatz zum Wohle der Jagd!

Gewinner des Schätzspieles beim „Tag der offenen Tür“ in der „Werkstatt Natur“
Am 6. Mai 2005 konnte Roland Jakob aus Pöttelsdorf seinen 1. Preis beim Abwurfstangenschätzspiel, einen Rehbockabschuss der Klasse I in der Genossenschaftsjagd Schandorf, erfolgreich einlösen. Bereits am ersten Ansitzabend gelang es ihm, einen guten, ca. 5-jährigen Bock zu erlegen. Dem glücklichen Gewinner und erfolgreichen Schützen wünscht der Burgenländische Landesjagdverband ein kräftiges Weidmannsheil.

Ökumenische Segnung der Hubertuskapelle in Pinkafeld
Am 3. September 2005 wurde bei strahlendem Wetter die zum Großteil von der Pinkafelder Jägerschaft am Gerichtsberg errichtete Hubertuskapelle von Pfarrer Geistl. Rat Mag. Martin Korpitsch und Pfarrer Dr. Gerhard Harkam feierlich gesegnet. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch die Jagdhornbläsergruppe Wiesfleck und dem Gesangsverein Pinkafeld. Im Anschluss an den Festakt mit Begrüßungsworten von Hegeringleiter Kurt Schuch, Grußworten von Bürgermeister Mag. Kurt Maczek, der Festansprache von Landesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl und Dankesworten des Jagdleiters Mag. Willi Stöhr, wurden die rund 500 Besucher und Gäste mit Wildspezialitäten und Weinen aus der Region kulinarisch verwöhnt. Hegeringleiter Kurt Schuch kündigte abschließend an, dass hinkünftig bei der Kapelle jährlich eine Hubertusmesse mit einem kleinen Fest stattfinden soll.

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