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      • Tag der offenen Tür in Marz
Tag der offenen Tür“ in der „Werkstatt Natur“

Bei prächtigem Spätsommerwetter und vielseitigem Unterhaltungsprogramm konnten am 19. September 2004 über eintausend Besucher das Kleinod des Burgenländischen Landesjagdverbandes genießen.

Tür und Tor des Domizils der burgenländischen Jägerschaft für jedermann zu öffnen sowie die Arbeit des Jägers der nichtjagenden Bevölkerung vor Augen zu führen, waren das Ziel und die Überlegung bei den Vorbereitungsarbeiten zu diesem Fest.

Mit einer feierlichen Hubertusmesse eingeleitet, bekam der Tag einen besonders würdigen Einstieg.

Der Dankgottesdienst wurde zelebriert von Prof. Mag. Raimund Temel und musikalisch gestaltet von der Jagdhornbläsergruppe Neusiedlersee.

Die ORF-Frühschoppen Live-Übertragung in Radio Burgenland unter der Moderation von Mag. Alois Loidl fand bei den Besuchern und Radiohörern großen Anklang.
Dieses einstündige Programm wurde vom Musikverein Frohsinn Marz eingeleitet und die Gäste mit dem Musikstück „Kitzbühler Standschützen“ sowie mit Jagdhornklängen der Jagdhornbläsergruppe Mattersburg-Rosalia begrüßt.
 
Fortgesetzt wurde mit dem Vortrag „Durch den Wildfang“ vom Steinbergtrio und der „Kameradenpolka“ vom Musikverein Marz.
Erheiterung brachten Kurzgeschichten von der Mundartdichterin Herta Schreiner, wie z.B.:

„Die Hosn af der Grenz“

Der Simerl is koa richtiger Jäger gwein, nirglei a sou-a Adabei.
Oamul hout-a si a Gwehr umghängt, is owa nit weider kema ols bis zan Wirtshaus.
Er hout owa trotzdem an schen Hosn hoam broucht.
Sei Frau hout glei a Preistaferl gsuicht, wal sie hout gwißt wos ollas vorkimt.
Dou siacht’s a Pickerl mit an Datum drauf. „Simerl, dou schau her“, hout’s gsogt. “Dou steht a Datum, der 21. September. Der is jo iwamorgn.
Des is a Oblaufdatum! Jessas, du houst den Hosn um zwoa Tog z’friah daschossn.“
„Des hob i nit gsegn“, sogt der Mou. „Glaubst af zehn Meter Entfernung hät i des lesen kina? Und iwahaupt – seit dera Ostererweiterung wechseln jo ungarische Hosn uma.
Des wird eppa sou ouner sei“.
„Eijo, houst recht“, sogt die Frau, dou is nou a Pickerl: 6.999,-- Forint. Na Servas!
Dahoum gebm si’s büllicher. Is da kou österreichischer Hos interkema?“
„Eijo“, sogt der Simerl, „owa der is ma z’olt gwein. Der woa nou in Schülling ougschriebm“.

Weiters folgten Vortragsstücke wie der „Freischützjägerchor“ vom Männergesangsverein Franz Liszt Raiding und „Was soll einen mehr ergötzen“ vom Schülerchor der Musikhauptschule Eisenstadt sowie der „Gamsschützenmarsch“ der Jagdhornbläsergruppe Neusiedlersee.

Aufgelockert wurde das Übertragungsprogramm durch Interviews mit Landesjägermeister wHR DI Friedrich Prandl zum Thema „Jagd im Burgenland“, dem „Küchenchef“ Paul Pittnauer über das wertvolle Produkt Wildbret und mit Förster Roman Bunyai über die Arbeiten und Ziele der „Werkstatt Natur“.

Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene konnten an Führungen von ausgebildeten Wald- und Wildpädagogen in der Erlebniswerkstatt teilnehmen und vom Lebensbaumkreis über den Barfußpfad und den Fuchsbau auch den angrenzenden Wald erkunden. Außerdem galt es im Ausstellungsraum von den drei im Burgenland vorkommenden Lebensräumen Wald, Feld und Wasser die dazugehörigen Wildtiere zu erraten und im Bastelraum ein kleines Andenken an den erlebnisreichen Tag zu fertigen.

Am Nachmittag wurde das Unterhaltungsprogramm unter der Moderation von Karl Kanitsch fortgesetzt, wobei zu den Mitwirkenden zählten: die Jagdhornbläsergruppen Neusiedlersee, Jagdclub Südburgenland und Blaufränkischland, die Blasmusikkapelle Marz, das Steinbergtrio und der MGV Franz Liszt Raiding sowie Herta Schreiner.

Erklärungen zu den einzelnen Jagdhunderassen und Gehorsamübungen von Jagdhunden waren für Jung und Alt ebenso eine Attraktion wie die Falkner mit ihren Greifvögeln.

Den Abschluss dieses Tages bildete die Verlosung zahlreicher Preise sowie die Bekanntgabe über das Ergebnis der Geweihgewichtschätzung.

Mit dieser Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurde die Jagd im Burgenland auch der nichtjagenden Bevölkerung in verständlicher Weise übermittelt und ein wertvoller Beitrag für die Verwendung von Wildbret geleistet.

DANKESCHÖN!

Der Burgenländische Landesjagdverband nimmt die Gelegenheit wahr, sich bei allen Mitgestaltern und Mitarbeitern, die zum guten Gelingen dieses Festtages beigetragen haben, auf das Herzlichste zu bedanken.
Weiters gilt der Dank allen Sponsoren, den Stiftern von Sachpreisen und allen Personen und Firmen, die diese Veranstaltung finanziell unterstützt haben.

Mehr Informationen über die "Werkstatt Natur", Öffnungszeiten, etc. finden sie über diesen Link.

Burgenländischer Landesjagdverband, Bahnstraße 43/2/8, A-7000 Eisenstadt
Telefon: 02682/66 878, Fax: 02682/66 878-15, E-Mail:info@bljv.at
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