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„Woche der Jagd“ Nachmittagsveranstaltung „Hunde – Freunde, Helfer, Wegbegleiter“
am Sonntag, 3. Oktober 2010, ab 14:00 Uhr in der „Werkstatt Natur“ in Marz ...mehr
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Burgenländisches Bodenschutzprogramm

530 km Windschutzstreifen bereits errichtet!
19.000 ha landwirtschaftliche Flächen gegen Erosion und Verdunstung geschützt!

„Ziel des Burgenländischen Bodenschutzprogrammes ist es, mit der Anlage von Hecken, Windschutzgürteln und Feldgehölzen Strukturen in die landwirtschaftlichen Fluren zu bringen. Damit sollen besonders in den unterbewaldeten Gebieten zusätzliche ökologische Akzente gesetzt werden. Mit 530 km angelegten Windschutzstreifen werden bereits rund 19.000 ha landwirtschaftliche Flächen gegen Winderosion und Verdunstung geschützt. Daneben wird auch ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung wertvoller Pflanzen- und Tierarten geleistet“, erklärte Landesrat DI Nikolaus Berlakovich anlässlich der Auspflanzarbeiten.

720 ha Bodenschutzanlagen angelegt; davon 42 ha im Jahr 2007

Im Rahmen des Bodenschutzprogrammes des Landes wurden im heurigen Jahr wieder rund 30 km bzw. 42 ha Hecken, Windschützgürtel und Feldgehölze angelegt bzw. auch Nachbesserungen auf bestehenden Anlagen vorgenommen. Insgesamt wurden damit seit Beginn dieser Initiative inklusive der heurigen Pflanzungen bereits 530 km bzw. 720 ha Bodenschutzanlagen errichtet.

Schwerpunkte in den unterbewaldeten Regionen im Norden

Die Schwerpunkte der Bodenschutzmaßnahmen liegen in den unterbewaldeten Regionen des Landes. So wurden im Bezirk Neusiedl/See, der mit 5,3 % mit Abstand den geringsten Waldanteil im Burgenland aufweist, 410 ha bzw. 57 % der Aufforstungen getätigt. Besondere Schwerpunkte der Arbeiten im Bodenschutzprogramm sind in den Gemeinden Pamhagen (8 ha),Wallern (7 ha),Weiden (2,7 ha), Andau (2,6 ha), Zurndorf (2,1 ha), Tadten (2,0 ha), Illmitz (1,6 ha), Trausdorf (2,7 ha), Loipersbach (2,8 ha), Draßmarkt (2,6 ha), Güttenbach (1,1 ha), Strem (1,7 ha) und Hagensdorf-Luising (2,5 ha).

Nachbesserungen bei bestehenden Anlagen wurden in Sigleß, Schattendorf, Großpetersdorf und Welgersdorf durchgeführt. Burgenländisches Bodenschutzprogramm 2,8 Millionen Bäume und Sträucher autochthoner Arten gepflanzt Alle Pflanzen, die im Bodenschutzprogramm des Landes ausgepflanzt werden - bis dato 2,8 Millionen Stück - werden heute im Landesforstgarten Weiden/See produziert. Die 38 verwendeten autochthonen Baum- und Straucharten wie z.B. verschiedene Wildobstsorten,Ahorn, Eiche, Hartriegel, Haselnuss und Liguster sind dem pannonischen Klima angepasst und damit besonders widerstandsfähig.

Viele ökologische Vorteile des Bodenschutzprogrammes

Landesrat DI Berlakovich: „Die Anlage neuer Hecken, Windschützgürtel und Feldgehölze in den unterbewaldeten Gebieten des Landes hat eine Reihe ökologisch wertvoller Aspekte:

  • Die landwirtschaftlichen Flächen werden vor Erosion und Verdunstung geschützt.
  • Autochthone Pflanzenarten und damit wertvolles Genmaterial werden erhalten.
  • Zusätzlicher Lebensraum für Tiere und Pflanzen wird geschaffen.
  • Das Landschaftsbild wird verschönert.

In diesem Sinne dieser vielfältigen positiven Effekte werden wir weiter daran arbeiten, den Bodenschutzgürtel des Landes zu verlängern.“

Vom Burgenländischen Landesjagdverband wird das Bodenschutzprogramm des Landes bereits seit dem Jahr 1993 unterstützt.

Konkret wurden in diesen nunmehr 15 Jahren aus Mitteln der Jagdabgabe rund 350.000 Bäume und Sträucher mit einem Gesamtbetrag von rund EUR 250.000,– mitfinanziert.

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