• Der BLJV
    • Info über den Verband
    • Organe des BLJV
    • Vorstand/Funktionäre
    • Landesgeschäftsstelle
  • Sachgebiete
    • Aus- und Fortbildung
      • Ausbildung Jungjäger/Jagdaufseher
      • Sommerjagdkurs
      • Seminar "Anschuss und Nachsuchen"
      • Info-Abend zum Burgenländischen Jagdrecht
      • Seminar "Richtiges Zerwirken von Wildbret"
      • Seminar "Fallensteller"
      • Schulung "Kundige Personen"
    • Jagdhundewesen
    • Jagdliches Brauchtum
    • Natur- und Umweltschutz
    • Niederwild
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Schalenwild
    • Schießwesen
    • Veterinärwesen
    • Wild- und Straße
  • Bezirks-
    geschäftsstellen
    • Neusiedl
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
    • Eisenstadt
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
    • Mattersburg
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
    • Oberpullendorf
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
      • Schießplatz im Bezirk
    • Oberwart
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
    • Güssing
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
    • Jennersdorf
      • Funktionäre
      • Jagdbezirk
      • Aus dem Bezirk
  • Termine
  • Aktuelles
    • 2010
    • Archiv 2009
    • Archiv 2008
    • Archiv 2007
  • Jagdstatistik
  • Informationen
    • Schusszeiten
    • Mondkalender
  • Bgld. Jagdkarte
    • Gesetzl. Bestimmungen
    • Jahreskarte
      • Erstausstellung
      • Verlängerung
    • Jagdgastkarte
    • Kosten
    • Versicherungspaket
  • Recht und Gesetze
    • Jagdrecht Burgenland
    • Fachartikel
  • Interessierte an
    Jagd und Natur
    • Jagd und Naturschutz
    • Wirtschaftsfaktor Jagd
    • Heimische Wildarten
    • Heiteres
    • Kochrezepte
  • Downloads
  • BLJV-Fotogalerie
  • Online-Shop
  • Presse
  • Links
  • www.werkstatt-natur.at

 

„Woche der Jagd“ Nachmittagsveranstaltung „Hunde – Freunde, Helfer, Wegbegleiter“
am Sonntag, 3. Oktober 2010, ab 14:00 Uhr in der „Werkstatt Natur“ in Marz ...mehr

Vorsicht Gift!
Ihr Hund hat Gift aufgenommen – was ist zu tun?

Nach Aufnahme von Gift suchen Sie mit Ihrem Hund unverzüglich einen Tierarzt auf!
Geben Sie bereits am Telefon an:

  • Haltungsart (Wo war der Hund und war der Hund unbeaufsichtigt?)
  • Wann, welches und wie viel Gift wurde aufgenommen? (Gift, Verpackung bzw. Beipackzettel mitnehmen!)
  • Sind bereits Symptome aufgetreten und wenn ja, welche?

Vorsicht!

Auf keinen Fall sollten Sie Ihrem Hund Milch oder Rizinusöl verabreichen, weil dadurch Gifte schneller vom Körper aufgenommen und gebunden werden. Sollte der Hund erbrechen, entfernen Sie sofort das Erbrochene, um durch Lecken eine erneute Aufnahme des Giftes zu verhindern. Hat Ihr Hund Säuren oder Laugen aufgenommen, sollte man ihn nicht zum Erbrechen bringen. Die Schleimhäute im Rachen und Fang werden ansonsten nochmals verätzt.

Klinische Erscheinungen

Das klinische Bild der Vergiftung resultiert aus den erkrankten Organen bzw. aus den erkrankten Organsystemen.

  • Gifte, die den Magen-Darm-Kanal reizen, führen zu Erbrechen und Durchfall.
  • Gifte, die auf das Zentralnervensys tem wirken, führen zu Steigerung der Erregbarkeit, Krämpfen und Bewusstlosigkeit.
  • Gifte mit Wirkungen auf das Blut, führen aufgrund der Wirkung auf das Blutbildungsvermögen zu Anämie, Abmagerung und in der Folge zu Gelbsucht.

Giftnachweis

Zur Diagnose gehört der chemisch-physikalische Nachweis der Gifte. Nehmen Sie folgende Proben zu Ihrem Tierarzt mit:

  • alle im Verdacht stehenden Substanzen aus der Umgebung Ihres Tieres;
  • Packungen oder Behältnisse, die die Substanzen enthalten;
  • Magen-Darm-Inhalt (Erbrochenes, Kot), Blut, Harn, Haare.

Therapie bei Vergiftung

Vor jeder Behandlung steht die Diagnose! Eine Therapie verschleiert die Vergiftungserscheinungen und erschwert eine nachträgliche Diagnose.

Therapiemöglichkeiten

Giftentfernung

  • Wasser und Seife: Die an der äußeren Haut haftenden Substanzen sind mit reichlich Wasser und Seife zu entfernen.
  • Brechmittel: Sind noch keine akuten Vergiftungserscheinungen vorhanden, können die aufgenommenen Stoffe mit Hilfe von Brechmitteln aus dem Magen entfernt werden.
  • Abführmittel: Glaubersalz z.B. hilft, aufgenommene Stoffe aus dem Magen-Darm-Kanal zu entfernen.

Giftneutralisation
Tierkohle führt im Körper zu einer Bindung des Giftes und damit zu einer Neutralisation. Gleichzeitig wird ein Abführmittel gegeben, um die gebundenen Giftstoffe rasch zu entfernen.

Symptomatische Therapie
Ist die Ursache der Vergiftung nicht bekannt oder besteht eine Gefahr für das Leben des Hundes aufgrund von Versagen des Kreislaufes oder der Atmung, wird eine symptomatisch, d.h. „Notfall-Therapie“ durchgeführt.

Bedenken Sie bei der Fütterung Ihres Hundes Nachstehend einige giftige Stoffe und Pflanzen und deren Wirkungen:

  • Schokolade enthält Theobromin, tödliche Dosis 100 mg/kg Körpergewicht. Der Hundeschokolade wurde dieser giftige Stoff entzogen.
  • Weintrauben sind stark nierenschädigend.
  • Erdnüsse verursachen epileptische Anfälle.
  • Obstkerne enthalten Blausäure und führen zu Durchfall, Fieber, Erbrechen.
  • Zwiebel und Knoblauch (5-10 g/kg Körpergewicht) schädigen die roten Blutkörperchen.
  • Xylit, ein Zuckerersatzstoff in zuckerfreien Lebensmitteln, führt zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels, zur Unterzuckerung und zu Leberschäden.

Die Verhütung von Vergiftungen ist ein Teil der Gesundheitssicherung!

BJM-Stv. Dr. Charlotte KLEMENT
Veterinärreferentin des BLJV

Burgenländischer Landesjagdverband, Bahnstraße 43/2/8, A-7000 Eisenstadt
Telefon: 02682/66 878, Fax: 02682/66 878-15, E-Mail:info@bljv.at
© BLJV 2002-2010 | letzte Änderung: 2010-07-22 | webdesign: comXtech